Für mehr Leichtigkeit: Detox im Frühling (Teil 1-körperlich)

Ayurveda ist sehr individuell und es ist wichtig achtsam zu sein und dabei zu spüren, was dir gut tut und was nicht.

Der Frühling im Ayurveda fängt Ende Februar an und es ist die beste Zeit zum Entgiften.

Es ist Kapha zugeordnet (was im nasskaltem Wetter zu erkennen ist), bringt Wachstum, Erwachen der Natur aber auch Trägheit und Frühjahrsmüdigkeit mit sich. Auch Erkältung, Schleimbildung, Husten sind typisch für diese Saison.

Um dagegen zu steuern und Kapha ins Gleichgewicht zu bringen empfiehlt Ayurveda warm zu essen und warm zu trinken.

Außerdem sind die Geschmacksrichtungen scharf, bitter und herb (zusammenziehend) zu empfehlen (dagegen süß, sauer und salzig zu reduzieren).

Hier einige Beispiele:

scharfe Lebensmittel und Gewürze sind Rettich, Ingwer, Knoblauch, Zwiebel, Pfeffer, Chili

bittere Lebensmittel sind grünes Gemüse und grüne Gartenkräuter (Mangold, Rucola, Spinat, Grünkohl, Petersilie), Kurkuma und Ingwer

herb oder zusammenziehend sind Hülsenfrüchte, Brokkoli, Blumenkohl, Quinoa, Kurkuma, Majoran, Koriander, Salbei

Ein tolles Gericht zum Beispiel wäre ein Linseneintopf mit Zwiebel, Knoblauch, guten Gewürzen (Ingwer, Kurkuma, schwarzem Pfeffer, Fenchel) und frischen Kräutern zum Schluss (siehe bitte Rezepte von mir im Blog). Das kurbelt den Stoffwechseln (Agni) an und unterstützt bei der Entschlackung.

Die Entschlackung fängt schon in der Frühe an: Mund reinigen, Zähne putzten, Zunge schaben, warmes Wasser trinken.

Das ayurvedische Wasser– 1 Liter Wasser ca 10 bis 15 Minuten kochen (am besten ganz entspannt schon am Abend davor kochen und in eine Thermoskanne füllen). Dann das Wasser warm in der Frühe und während des Vormittags schluckweise trinken. Dieses besondere Wasser kann Ama (das Unverdaute, Giftstoffe) gut aus dem Körper ausleiten.

Ein sehr guter Tipp zum Entgiften ist dem Körper Zeit zur Verdauung zu geben, längere Essenspausen zu machen. Der bewusste Verzicht auf Nahrung von mindestens 4 Stunden (intermittierendes Fasten) hat eine große Wirkung auf den Stoffwechsel.

Auch die MonoDiät wird im Ayurveda als Fastenform hoch geschätzt: Ein Tag oder bis zu 3 Tage wird nur eine leicht verdaulich aber nahrhafte Speise zu sich genommen um den Körper zu entlasten. Reissuppe oder Kitchari werden bevorzugt. Das reinigt das System und regt Agni (Stoffwechsel) auch an. Ansonsten viel warm trinken und sich ausruhen.

Kitchari für 2 bis 4 Personen

  • 1 Tasse Basmati Reis
  • 1/2 Tasse gelber, halber Mung Dal (gelbe Linsen halbiert)
  • 2 EL Ghee (siehe Rezept von mir)
  • 1/2 TL schwarze Senfsamen
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 1/2 TL Korianderpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 4 bis 6 Tassen Wasser

Die Linsen am besten über Nacht einweichen.

Senfsamen und Kreuzkümmelsamen in Ghee anrösten bis sie platzen. Danach die anderen Gewürze hinzufügen. Reis und Mung Dal dazu geben. Mit Wasser kochen bis die Linsen und Reis weich sind.

In Ruhe genießen!

Agni- unser Verdauungsfeuer

Foto: Freepik/Rawpixel

Agni ist der vedische Gott des Feuers.

Im Ayurveda und Yoga ist Agni unser Verdauungsfeuer. Es ist die Kraft, die hinter jedem Verdauungs- und Stoffwechselvorgang steht.

„Agni, das Feuer, ist die Voraussetzung für Lebensspanne, Stärke, Gesundheit, Begeisterung, Immunität, Ausstrahlung, Energie, Hitzeproduktion, Prana.

Geht dieses Feuer aus, sterben wir. Wenn Agni sauber funktioniert leben wir lange frei von Erkrankungen. Wenn es gestört ist, werden wir krank. Agni ist die Wurzel von allem“.

(Ca.Sa.CI 15:3-4)

Es gibt 13 Formen von Agni:

1 Jatharaagni oder Hauptverdauungsfeuer mit Sitz im Magen und im Darm. Jathara Agni wird im Yoga besonders berücksichtigt.

-5 Bhutagnis oder Elementarfeuer mit Sitz in der Leber.

-7 Dhatvagnis oder Gewebefeuer in jeder Zelle.

Von den Zuständen vom Agni finden wir:

Sama Agni (ausgeglichen), Manda Agni ( schwach),Tiksha Agni ( stark) und Vishama Agni (unregelmäßig, mal stark mal schwach).

Agni hat die Eigenschaften heiß, leicht, trocken und durchdringend.

Zeichen vom einen starken Agni sind eine gute Ausscheidung („Happy Gefühl“ nach dem täglichem Toilettengang!), regelmäßig Hunger (gutes Hungergefühl), ein geformter Stuhlgang, Energiegeladen sein, Wohlbefinden, ein gutes Immunsystem, Ausstrahlung, rosa Zunge, wenig Ama (unverdautes im Körper).

Wie kann ich mein Agni unterstützen?

Durch ausreichenden Schlaf, moderate Bewegung (Yoga, Spaziergänge), viel Wasser trinken ca 1,5 L am Tag (warm oder Zimmertemperatur-nicht kalt!!), gute Gewürze (Fenchel, Ajwain, Kreuzkümmel, Koriandersamen), eine Scheibe Ingwer vor der Mahlzeit kauen, Ingwerwasser, Pranayama (Atemtechniken), die Geschmacksrichtungen scharf, bitter, herb.

Durch achtsames Essen:

den Magen nur 2/3 füllen, essen nur wenn der richtige Hunger da ist (möglich ohne Snacks), langsam, in Ruhe, sitzend , ohne Ablenkung, gut kauen (32mal), sich eine schöne Atmosphäre schaffen, Hände und Gesicht waschen, einige bewusste tiefe Atemzüge zu sich nehmen vor dem Beginn der Mahlzeit, die Dankbarkeit und Wertschätzung zeigen, das Essen zelebrieren!

Agni Getränk:

  • 250 ml Wasser
  • 1 TL Kreuzkümmel- oder Ajwainsamen
  • 1/2 TL Pfeffer oder langer Pfeffer (Pippali)
  • 1 Messerspitze Ingwerpulver
  • 1 Messerspitze Steinsalz

Samen/ Körner fein mörsern und 5 bis 10 Minuten kochen. Warm und langsam trinken.

Mein Sonntagsbrei mit Kardamom

Heute früh habe ich mir einen leckeren Grießbrei mit Kardamom zubereitet und das hat mich wieder inspiriert. Der Geschmack von den Samen frisch aus den Kapseln ist wirklich besonders mit süßem, scharfem Aroma und gleicht deswegen Vata, Pitta und Kapha aus.

Kardamom ist ein sehr starkes Antioxidans, ein „Tonikum“ für die Gewebe, gut für die Verdauung (auch gegen Sodbrennen, Übelkeit), wirkt kühlend (gegen Fieber, Hitzewallung), leitet Wasser aus dem Körper aus und kann auch bei Bluthochdruck helfen. Es verbessert die Gesundheit von Mund, Zahnfleisch, Zähne und beseitigt Mundgeruch.

Mein Sonntagsgrießbrei

  • 250 ml Milch oder Milchersatz (Mandel, Hafermilch)
  • 40 g Dinkelgrieß
  • 1 TL Ghee oder etwas Leinöl
  • 1 TL Rosinen oder 1 Dattel
  • 3 Kapseln Kardamom öffnen und die Samen mörsern, etwas Zimt, Kurkuma und ein kleines Stück vom langen Pfeffer (Pippali) oder schwarzen Pfeffer, 2 Nelken
  • einige Nüsse zum Schluss

Zubereitung:

Die Milch oder Milchersatz zum kochen bringen . Dann bei mittlerer Hitze, langsam den Dinkelgrieß einfügen dabei ständig rühren. In einer kleinen Pfanne die Gewürze und Rosinen kurz anrösten und dann zu dem fertigen Brei geben.

Mit einem TL Ghee oder Leinöl und den Nüssen zum Schluss verfeinern.

Wenn du mehr süß brauchst, kannst du gerne einen TL Honig zum Schluss dazu fügen (wenn der Brei sich etwas abkühlt) oder die Gewürze, Rosinen mit einem TL Jaggery (Palmzucker) oder braunen Zucker zubereiten.

Guten Appetit!

Meine ersten Rotis aus Quinoa

Aus Kerala kommt das heutige Rezept vom unseren Koch Manu. Im seinen Ayurveda Kochkurs in Kadaltheeram haben wir das ausprobiert. Sie waren so lecker, dass ich sie unbedingt nachkochen wollte. Der Ayurveda Arzt hat mir dort vorgeschlagen, glutenfreie Produkte zu mir zu nehmen da sind besser für mich wären (gegen Entzündungen im Körper).

Daher Quinoamehl.

Zutaten:

  • 200 g Quinoamehl (ich habe Quinoa frisch gemahlen)- oder Buchweizenmehl
  • 2 EL Zwiebeln
  • 2 TL frische Kräuter (Petersilie oder Koriander)
  • 3 TL Karotten oder rote Beete geraspelt
  • etwas Salz und Pfeffer
  • einen TL Koriandersamen und Kreuzkümmel gemörsert
  • etwas Wasser
  • Öl oder Ghee zum anbraten

Zubereitung:

In einer Schüssel das Quinoamehl, Salz und das Gemüse mischen. Mit etwas Wasser den Teig vorbereiten. Die Gewürze fein mörsern und dazu fügen.

Aus dem Teig kleine Bällchen machen und danach zwischen 2 Papierblättern sie platt machen (wie Fladenbrot).

Das Fett etwas erhitzen und die Rotis von beiden Seiten gut anbraten, bis sie richtig knusprig werden.

Dazu passen ein Salat und etwas Chutney (Tomaten- oder Auberginen Chutney zum Beispiel) sehr gut passen.

Über tiefe Berührung, Zuwendung und Liebe- meine erste Panchakarma Kur in Südindien(Kerala)

Vor 2 Tagen kam ich aus Kerala zurück. Der tolle Tipp kam von meiner lieben Kollegin Stefanie und mein Herz führte mich zum Kadaltheeram Resort in Varkala. Ich wusste ganz genau, dass es der richtige Ort für meine erste Panchakarma war . Die Herzenswege fühlen sich meistens klar und sicher an.

Die liebe Beate von BelReisen (www.bel-reisen.de) half mir dabei alles zu buchen.

In meiner Tasche hatte ich das wunderschöne Buch „Der Gott der kleinen Dinge“ als Urlaubslektüre. Die Suche nach Liebe ist unser erstes Grundbedürfnis überhaupt.

Wie viel Liebe habe ich? Wie viele Liebe bekomme ich? Wie viel Liebe schenke ich? Das war das Hauptthema hier. Bin ich mit Liebe gut versorgt?

Hier wurde ich so positiv überrascht und in unterschiedlichen Weisen in Liebe umhüllt.

Auf dem Bild ist der liebe Rasheed, der immer liebevoll für uns sorgte: er räucherte jeden Abend unsere Zimmer gegen Mücken, brachte uns die ayurvedischen Mitteln jeden Morgen.

Bei dem Tag meiner großen Darmreinigung kam Rasheed pünktlich um 6.30 an und weckte mich. Dann machte er das scheußliche Mittel für mich fertig und wartete bis ich das austrank: „Los austrinken, das schaffst du schon!“. Bei so viel Zuwendung schmeckte das Mittel echt gar nicht so schlecht und ich schaffte es. Wie schön wäre es, wenn wir immer so jemanden in unserer Nähe hätten, die uns immer Mut zuspricht.

Jetzt nehme ich Rasheeds Beispiel und werde es zu mir selbst im Alltag sagen: Du schaffst das schon!

Auch die Art und Weise, wie die Masseurinnen Maya und Tushaya mich behandelten. Zuwendung, Liebe durch Hände, Blicke und Lächeln. Die Berührung die uns tiefst berührt! Wann habe ich das letzte Mal meine Beine so liebevoll massiert und meine Haare so sorgsam gekämmt?

Die netten „Therapists“ zeigten mir mit ihrer Art, wie wichtig Selbstliebe und Selbstfürsorge ist.

Auch der Ayurveda Arzt war jeden Tag für uns da und wollte wissen, wie es uns ging, ob wir gut schliefen, wie unsere Verdauung war, ob uns irgendwas fehlte.

Wie sehr ich das hier vermisse……

Der tolle Yogalehrer Sunil, der uns täglich Yoga und Meditationsstunden und die besten Tipps in der Gegend gab.

Der Koch Manu, der wissen wollte, ob alles in Ordnung sei.

Außerdem der nette Erfahrungsaustausch mit der Gruppe aus Deutschland und Österreich während der Kur begleitete und unterstützte mich sehr.

So tolle Menschen wurden mir auf meinem Ayurvedaweg geschenkt……dafür bin ich so dankbar!

Um so wichtiger ist es jeden Tag sich selbst zu fragen: wie geht es mir heute? Ist alles ok? Was brauche ich jetzt gerade? Für sich selbst sorgen! Achtsam!

Die Inder nennen „Brahman“ das Göttliche. Es sind der Schöpfer und die Schöpfung zusammen vereint.

Da bist du immer geliebt, gut versorgt, geschützt, behütet.

Egal was kommt und egal was du tust!

Eine unvergessliche Zeit in „my old India“!

Warm und Lecker: die Maronensuppe

Im Ayurveda bevorziehen wir grundsätzlich warme, gekochte Speisen da sie leichter zu verdauen sind.

Vor allem im Winter freuen sich Magen, Körper und Geist, wenn was Warmes auf den Tisch kommt.

Am Freitag habe ich von einer lieben Freundin Maronen und ein Rezept für eine Suppe bekommen. Unbedingt wollte ich sie ausprobieren.

Dann war ich auch neugierig, was Maronen mit sich bringen. Sie haben einen sehr hohen Nährwert und enthalten viel weniger Eiweiß und Fette als Nüsse.

Außerdem schenken sie uns viel Kalium, Natrium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Kupfer, viele B-Vitamine, Vitamin C und E. Sie wirken basisch, ausgleichend und beruhigend für das Nerven- und Verdauungssystem.

Diese Suppe kann auch Vata ins Gleichgewicht bringen.

Maronensuppe

  • 400 g Maronen geschälte
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Möhre
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1/4 Knolle Sellerie
  • 1 EL Ghee (geklärte Butter) oder Butter
  • 1 EL Gemüsebrühe
  • 700 Ml Wasser
  • 1 Becher Sahne oder Milchersatzprodukt (ich habe Kokosmilch benutzt)
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Das Wurzelgemüse und den Lauch waschen, schälen und klein schneiden. In einem großen Topf in Ghee oder Butter kurz anbraten dann mit dem Wasser ablöschen. Die Maronen hinzufügen. Gemüsebrühe, Muskat, Zimt dazu geben und 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Dann die Suppe pürieren und die Sahne oder Milchersatz hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mein Winter-Detox-Power-Porridge

Im Winter nach den Feiertagen und den leckeren Plätzchen habe ich das Bedürfnis nach Entgiftung und Wärme. Deswegen nehme ich gerne 3 warme Mahlzeiten in Ruhe (ohne Snacks zwischendurch) und viel warmes Wasser zu mir.

Auch die Gewürze können uns dabei sehr unterstützen.

Ama bedeutet das Unverdaute (oder Schlacke).

Pachana heißt verbrennen.

Ama Pachana zusammen beschreibt also das Unverdaute verbrennen (oder entschlacken) und dazu gibt es mehrere Möglichkeiten und Anwendungen im Ayurveda.

„Ama Pachana Gewürze“ sind zum Beipiel Gewürznelken, Ingwer, Kardamom, Kurkuma, schwarzer Pfeffer und langer Pfeffer (Pippali).

Auch Bitterstoffe vor und während der Mahlzeit können die Entgiftungsprozesse helfen.

Mein Lieblingswinterporridge momentan besteht einfach aus 2 EL Hafer gekocht und warm mit etwas Ghee, Kurkuma, Gewürznelken , Zimt, einer Hand voll Nüsse dazu (Paranüsse, Mandeln und Walnüsse) und etwas Mandelmilch (im Winter vermeide ich Milchprodukte, weil sie Schleime bilden können).

Oder wenn ich entgiften möchte, experimentiere ich gerne mit den Ama Pachana Gewürzen. Ingwer nehme ich jetzt nur in Pulverform (Shunti) da ich gerade viel Hitze im Körper habe und Shunti etwas leichter ist als frischer Ingwer.

Außerdem mäßige Bewegung (ca 30 Minuten pro Tag), Yoga, Pranayama (Apana) und der gute Schlaf sind wichtig um den Stoffwechsel anzukurbeln.

Ein gesegnetes Jahr in Berührung mit dem Leben

„Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheiten“ Laotse

„Es gibt nur 2 Arten zum Leben, entweder so, als wäre nichts ein Wunder oder so, als wäre alles ein Wunder.“ Albert Einstein

Manchmal habe ich das Gefühl, dass im Alltag alles so schnell passiert, dass man kaum

zum Atmen und zum Genießen kommt. Die Tage vergehen, die Jahre vergehen….

Als der Mönch Thich Nhat Hanh einmal ein Interview über Achtsamkeit geben sollte, lud er den Reporter erstmal zum achtsamen Tee-trinken ein. Tief durchatmen und in Ruhe den Tee zu kochen und ihn zu genießen. Zu atmen und in Berührung mit dem Tee zu kommen, sich von ihm berühren zu lassen. Damit in Berührung mit dem Leben und mit sich selbst zu kommen.

Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und in der eigenen Mitte zu bleiben ist eine schöne lebenslängliche Aufgabe!

Berühre täglich die Wunder des Lebens und nähre dabei dein Herz und deinen Geist mit dem Fluss von Schönheit, Weite, Dankbarkeit, die dich wieder in ein gutes Gleichgewicht bringen (schöne Worte von Dr. Larry Ward).

Pater Anselm Grün definiert Segnen als gut über jemanden oder etwas zu sprechen, ihm Gutes sagen, ihm das Gute zusagen. Aber auch ihm gute Worte sagen, die ihn aufrichten.

„Für die Juden bedeutet Segen die Fülle des Lebens. Der von Gott gesegnete Mensch hat alles, wessen er bedarf. Wenn ich einen Menschen segne, wünsche ich ihm alles erdenkliche Gute, wünsche ich ihm, dass Gott ihm die Fülle des Lebens schenken möge und dass er selbst zu einer Quelle des Segens werden kann für andere“ Anselm Grün

Von Herzen Danke, dass Du mit mir auf diesem schönen Weg neugierig bleibst und dich (so wie ich) vom Leben begeistern und berühren lässt!

Von Herzen wünsche ich dir und deinen Liebsten ein gesegnetes, lichtvolles, gesundes neues Jahr mit wunderbaren Begegnungen und Berührungen mit dem wahren Leben!

Deine Paula

Quelle: Das Glück beginnt in dir, Anselm Grün

Zen und die Kunst, die Welt zu retten, Thich Nhat Hanh

Selbstliebe: sich selbst was Schönes schenken- Garam Masala

Heute früh wollte ich mir was Schönes schenken und danach einigen Freunden auch.

In einigen indischen Gerichten kommt sehr oft die Gewürzmischung Garam Masala vor.

Dann habe ich mich entschieden, mir etwas Ruhe zu gönnen, um selber die Mischung herzustellen. Hier kommt das Rezept (am besten in Bioqualität):

  • 1 TL Fenchel
  • 1 TL Anis
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Pippali (langen Pfeffer) oder schwarzen Pfeffer

Alle Gewürze kurz anrösten und kalt stellen.

Dann 1/2 TL Salz dazu fügen und fein mörsern.

Diese Mischung passt wunderbar zu Linsengerichten und Suppen.

Magst du es auch ausprobieren?

Dann gutes Gelingen und viel Freude dabei!

Für einen kuscheligen ruhigen (und gesunden) Advent: der ayurvedische Kinderpunsch

Zwischen den Weihnachtsvorbereitungen ist es immer wichtig, sich Ruhepausen bewusst zu gönnen.

Dieses Rezept vom Ayurvedischen Kinderpunsch ist für die ganze Familie geeignet und sorgt für ruhige besondere Momente. Die Kombination von Apfel- und Holundersaft fand ich ganz lecker. Die Gewürze bringen noch eine extra Portion Wärme dazu und können vorbeugend gegen Erkältung wirken.

Die Zutaten kannst du beliebig variieren oder etwas weglassen, wie du gerade Lust hast.

Viel Freude dabei!

  • 1 Liter Apfel-Holundersaft 100%
  • 1 Zimtstange (oder etwas Zimt)
  • 3 Nelken
  • 4 Kardamomkapsel oder Kardamom gemörsert
  • 2 Sternanis
  • 1 Stück frischer Ingwer daumendick oder etwas Ingwerpulver (besser verträglich!)
  • etwas Honig oder Ahornsirup zum Süßen

Alle Gewürze (ohne Honig) für etwa 10 Minuten zum köcheln bringen.

Danach etwas abkühlen lassen und mit Honig oder Ahornsirup süßen.

Ich wünsche euch einen schönen kuscheligen Advent!