Das Geheimnis der Kichererbsen, die richtig happy machen: sommerlicher Kichererbsensalat

Ich liebe Kichererbsen in allen möglichen Variationen: als Salat, Curry, Hummus, Falafel.

Sie sind einfach köstlich! Außerdem sind sie super gesund:

  • Kichererbsen liefern 7 bis 9 g Eiweiß pro 100 g (getrocknet sogar etwa 20 g).
  • sorgen für starke Knochen
  • unterstützen die Blutbildung
  • haben einen hohen Gehalt an Kalium, Magnesium. Phosphor, Kalzium und Eisen. Außerdem Vitamin A, B, C und E.

Die einzige kleine Macke bei ihnen ist dass sie Blähung verursachen können.

Vor allem mit Menschen mit viel Vata (aus den Elementen Luft und Äther/Raum) sind sie nicht immer eine gute Idee.

Dagegen gibt es aber wertvolle Tipps!

Ich kaufe getrocknete Kichererbsen anstatt aus dem Glas oder der Dose.

Am besten sie 24 Stunden! in ganz viel Wasser mit etwas Backpulver oder Natron eiweichen lassen. Danach das ganze Wasser wegkippen. Kichererbsen nochmal waschen und frisches Wasser zum kochen nehmen.

Zum Kochen kannst du 1 TL Natron noch dazufügen, wenn du möchtest.

Im Ayurveda benutzen wir auch die tollen Gewürze, die die gute Verdauung unterstützen: Kreuzkümmel, Fenchel, Koriandersamen, Kurkuma und Ingwer zum Beispiel.

Heute habe ich mich für einen leckeren sommerlichen Kichererbsensalat entschieden. Im Winter kann er auch gerne warm gegessen werden.

Sommerlicher Kichererbsensalat

  • 250 g getrocknete Kichererbsen (wie oben beschrieben zubereitet)
  • 1 rote Paprika und 1 gelbe Paprika aus dem Ofen oder Air Fryer
  • 1 halbe Zwiebel kleingeschnitten (3 Minuten vorgekocht)
  • 3 kleine Kartoffel gekocht
  • 1 große Mohrrübe gekocht
  • Dressing gut gemixt aus einer halber Limette oder Zitrone, etwas Olivenöl, 1 Knoblauchzeh zerdrückt, etwas Salz, Pfeffer, 1 TL Fenchelsamen, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, etwas Origano, 1/2 TL Senf und 1 TL vom guten Honig.

Die ersten Zutaten gut mischen und mit dem Dressing mindestens 1 Stunden ziehen lassen.

In Ruhe genießen, gut und lang kauen nicht vergessen!

Guten Appetit !

Warum mein Porrigde nicht mehr reicht. Auf der Suche nach guten Eiweißquellen

Sarkopenie ist ein kompliziertes Wort, was auf Deutsch altersbedingter Muskelschwund bedeutet. Tatsächlich ab dem 30. Lebensjahr baut der Körper 3 bis 8% Muskelmasse pro Jahrzehnt ab.

Echt krass!

Die gute Nachricht ist aber, dass wir mit Bewegung und der richtigen Ernährung sehr gut dagegen wirken können.

Bewegung und vor allem gezielter Muskelaufbau unterstützen und stabilisieren die Gelenke und fördern auch die Knochenregeneration (vorbeugend gegen Osteoporose!).

Außerdem gute Eiweißquellen sättigen und sind ein toller Trick zum Abnehmen

(in Kombination mit weniger Kohlenhydraten).

Für den Muskelaufbau ist eine ausreichende Proteineinnahme ganz wichtig.

Proteine (Eiweiße) stecken in vielen Lebensmitteln tierisch und pflanzlich. Die Kombination macht´s!

Tierische Proteine enthalten alle essenziellen Aminosäuren und pflanzliche Quellen sind reich an Ballaststoffen.

Aber wieviel Eiweiß soll ich täglich zu mir nehmen?

Empfohlen wird mindestens 0,8 g pro Körpergewicht.

Wenn man sportlich aktiv mindestens 1,6-2 g pro Körpergewicht. Ich habe ganz neugierig für mich selber zusammen gerechnet und bräuchte ca 85 g Eiweiß pro Tag. Geteilt in 3 Mahlzeiten bedeutet ca 28 g.

Aus diesem Grund sieht ab jetzt mein Morgenporridge etwas anders aus (wie auf dem Bild zu sehen).

Um deinen Porrigde eiweißreich „auf zu peppen“ kannst du gerne zum Beispiel Magerquark, Skyr oder Joghurt hinzufügen.

Auch Toppings finde ich ganz klasse wie eine Hand voll Mandel, Nüsse oder Sojaflocken.

Hier kommt für dich das Rezept vom meinen neuen proteinreichen Morgen Porrigde:

  • 1 TL Ghee und ayurvedische Gewürze (wie zum Beispiel Kurkuma, Zimt, Kardamom etwas Pfeffer)
  • 35 Gramm Hafer
  • 100 ml Milch oder Milchersatz (Sojamilch)
  • eine Hand voll Mandeln
  • 2 Paranüsse
  • 1 bis 2 EL Magerquark oder Skyr
  • etwas Obst klein geschnitten ( ich nehme sehr gerne Wilde Heidelbeere und Apfel)
  • 1 EL Leinöl
  • 1 TL Chiasamen mit etwas Wasser eingeweicht

In einer Pfanne 1 TL Ghee erhitzen und dann die ayurvedischen Gewürze schon gemörsert hineinfügen (zuerst die Samen und dann die Gemahlenen).

Hafer, Milch und Obst kommen dazu und werden etwas geköchelt (so sind sie besser verdaulich!). Auch die Nüsse können eingeweicht werden (ich tue es aber nicht.)

Zum Schluss füge ich die Chiasamen dazu und schalte die Kochplatte aus. Wenn mein Porridge sich etwas abgekühlt hat, mische ich noch den Quark/Skyr und Leinöl.

Du kannst dein eigenes neues Rezept kreieren und gerne mit mir teilen.

Viel Spaß dabei und gutes Gelingen!

Leckere Abkühlung Teil 1- erfrischende Gerichte

Wenn es draußen so heiß ist, wünscht man sich etwas zum Abkühlen.

Hier habe ich zwei Rezepte ausgesucht, die richtig erfrischend und ideal für heiße Tage sind.

Auf dem Bild ist ein neues Experiment von mir, proteinreich, mit gutem Öl

und es ist echt super gelungen!

Grüner Hummus mit Erbsen und frischem Spinat

  • 220 Gramm Erbsen aus dem Glas
  • 3 Handvoll Spinat (frisch)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone
  • 2 EL Tahin (Sesampaste)
  • 3 EL Olivenöl
  • Minzblätter von 2 oder 3 Stielen (nur die Blätter nehmen)

Alle Zutaten in einem Gefäß fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wir haben es mit Gemüsesticks ausprobiert aber Fladenbrot würde auch super dazu passen.

Der „Klassiker“ von der indischen Küche für heiße Tage ist Raita.

Gurken bestehen 96% aus Wasser haben aber auch Ballastoffen. Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium.

Raita

  • 1/2 Gurke
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • etwas Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Honig flüssig
  • 500 g Joghurt 3,5% Fett
  • frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminz klein geschnitten

Die Gurke schälen und fein raspeln, die Zwiebeln fein würfeln.

Alle Zutaten miteinander verrühren und gut durch ziehen lassen.

Guten Appetit!

Indienküche trifft bella Italia! Die Garnelen-Pfanne (Prawn Fry)

Was haben Inder mit Italienern in der Küche gemeinsam?

Ich bin in Brasilien in einer Familie mit italienischen Wurzeln aufgewachsen.

Meine Mutter hat beim Kochen fast jeden Tag den „sofritto“ zubereitet.

Sofritto ist die Basis für viele italienische Gerichte und besteht meistens aus einer Zwiebel, einem Stängel Stangensellerie, einer Karotte und einer Knoblauchzehe. Alles wird erstmal ganz klein geschnitten. Dann kommt etwas Öl in die Pfanne und der Sofritto wird angedünstet. Damit hat meine Mama viele ihrer Gerichte angefangen.

Neulich hatten wir Besuch aus Indien.

Die tolle Ayurveda Ärztin und Köchin Dr. Neethu vom Praanadha Ayurveda Hospital in Kerala hat uns jeden Tag mit ihren Kochkünsten gezaubert.

Die Inder haben ihren ähnlichen Sofritto aber etwas anders zubereitet.

Im Mörser zerkleinern sie Ingwer, Knoblauch und Salz und machen daraus eine Paste.

Im heißen Öl (meistens Ghee- die geklärte Butter, sieh bitte Rezept hier in einem älteren Blogartikel) wird das angedünstet.

Danach nach einigen Minuten, wenn alles richtig gold ist und die ganze Küche duftet, kommen eine Zwiebel und Tomaten klein geschnitten dazu. Wieder mit viel Liebe und Geduld andünsten lassen.

Gewürze wie Fenchel, Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Kurkuma (erstmal die Samen und dann das Pulver Kurkuma da sie unterschiedliche Garzeiten haben) noch beliebig benutzen.

Das ist die Basis für viele indische Gerichte wie Linsen, Kichererbsen Eintöpfe zum Bespiel.

Oder so wie hier bei diesen wunderbaren Garnelen (auch bei Fischgerichten geeignet).

Das Rezept kommt von Dr. Neethu.

Thank you!

Garnelen-Pfanne (Prawn Fry)

Schritt 1: Marinieren & Anbraten

  • Zuerst die Garnelen mit Kurkumapulver, Salz, Chiliflocken und etwas Zitronensaft (ca. 1 Teelöffel) marinieren.
  • Nach 10 Minuten die Garnelen in Öl oder Ghee (Butterschmalz) anbraten, bis sie gut durch sind (dauert etwa 10 Minuten). Danach aus der Pfanne nehmen.

Schritt 2: Vorbereitung

  • 1 Zwiebel und 1 Tomate in sehr feine Streifen/Stücke schneiden.
  • Ein Stück Ingwer und 4 Knoblauchzehen in einem Mörser zerstoßen.

Schritt 3: Die Sauce zubereiten

  • Dasselbe Öl verwenden, in dem auch die Garnelen gebraten wurden.
  • Zuerst den zerstoßenen Ingwer und Knoblauch darin anbraten. Sobald sie braun werden, die Zwiebel, die Tomate und (nach Wunsch) 1 grüne Chilischote dazugeben.
  • Alles gut anbraten (10–15 Minuten, je nach Hitze).
  • Dabei eine Prise Salz, Kurkuma und Chiliflocken hinzufügen (je nach Geschmack etwa 1 Teelöffel von jedem).

Schritt 4: Das Finale

  • Wenn alles gut angebraten ist, die beiseitegestellten Garnelen wieder dazugeben.
  • Etwas Maismehl / Polenta Mehl darüber streuen damit die Garnelen noch knuspriger werden (bella Italia lässt sich wieder grüßen!)
  • Alles zusammen für 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Tipp: Falls das Gericht zu trocken wirkt, kannst du noch einen Teelöffel Ghee dazugeben. Wenn du mehr Sauce möchtest, gieße einfach ein wenig Wasser hinzu und lass es kurz mitköcheln.

Guten Appetit beim Nachkochen!

Indien trifft Allgäu: indisches Gemüse-Fladenbrot (veg.Paratha) mit etwas Bergkäse

Meine Küche daheim ist wirklich multikulti!

Manchmal indisch, manchmal ayurvedisch, italienisch, brasilianisch, deutsch…..

Ich experimentiere aber gerne mit einer Mischung aus unterschiedlichen Ländern oder mit einem besonderen Zutat das Gericht „verfeinern“ (hier in dem Fall mit dem Bergkäse aus unserer Region).

Wie in diesem Rezept vom Veg. Paratha aus Indien!

Die Inder haben so wie Brasilianer keine Küchenwaage daheim.

Daher bitte improvisieren und alles in Tassen messen!

Zutaten für ca. 10 kleine Fladenbrote

Für den Teig

  • 2 Tassen Dinkelvollkornmehl
  • 2 EL Joghurt 3,7% Fett
  • 1 EL Olivenöl (etwas Italienisches ist auch dabei! Und der Teig wird noch geschmeidiger)

Für die Füllung

Gemüse beliebig wie zum Beispiel

  • 1 Handvoll fein gehackter Spinat ohne Stiele
  • 1 geriebene Mohrrübe
  • 1/2 Tasse gekochte und zerdrückte Erbsen
  • 1 Handvoll geriebener Bergkäse
  • etwas Salz und Pfeffer

Gewürze

  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 TL Garam Masala (ich mache das selber mit jeweils 1 TL Fenchelsamen, Anis, Kreuzkümmelsamen, Korianderkörner und ein paar Pfefferkörner etwas angeröstet zum Schluss etwas salzen)
  • 1 TL Salz
  • etwas Chilipulver

Zubereitung

Spinat eine Minute andünsten und abtropfen lassen. Unbedingt kalt stellen!

Mehl mit allen Gewürzen mischen und die Gemüsesorten. Joghurt, Käse und Öl dazu fügen.

Zu einem geschmeidigen Teig kneten und etwa 30 Min ruhen lassen.

In kleine Kugeln teilen und auf Mehl (wie auf den Fotos oben zu sehen!)

ca 3 mm dünn ausrollen.

Danach in etwas Fett in einer Pfanne von beiden Seiten backen.

Etwas Ghee (geklärte Butter) drauf und das Gericht ist perfekt!

Dazu habe ich heute einen leckeren Dip gemacht basiert auf

etwas Joghurt verfeinert mit Kardamom, Kreuzkümmel und frischen Kräutern.

Ein knackiger Blattsalat dazu und in Ruhe genießen!

Guten Appetit!

Koch nur einmal und iss- zwei Mal was davon: Quinoasalat

Ehrlich gesagt oder gefragt: hast du jeden Tag Lust oder Zeit was zu kochen?

Manchmal habe ich große Lust und an anderen Tagen gar keine.

Manchmal fehlt mir auch die Zeit was Gesundes zu kochen.

Ayurveda hält nicht viel von Tiefkühlsachen da die ganze Lebensenergie der Nahrung nicht mehr vorhanden ist.

Was wäre die Lösung? Seit einiger Zeit koche ich fast immer die Doppelte Menge für zwei Mahlzeiten.

Einmal erwärmen ist völlig in Ordnung. Man muss nicht jeden Tag frisch kochen.

Was für ein Glück und Erleichterung!

Wie zum Beispiel hier mit diesem leckeren Quinoasalat, den ich gestern Abend schon zubereitet habe. Vorhin bin ich mit Heißhunger heimgekommen und das Essen war schon fertig.

Wunderbar!

Quinoasalat mit Kichererbsen:

  • 250 g Quinoa oder Hirse
  • 250 g Kichererbsen aus dem Glas
  • 5 Radieschen oder kleine Tomaten
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Petersilie
  • Olivenöl
  • Saft von einer Biozitrone
  • Salz und Pfeffer
  • Etwas Kreuzkümmel gemahlen für die gute Verdauung
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 Knoblauchzeh klein geschnitten (optional, nur wenn du magst)

Quinoa erstmal mit heißem Wasser waschen damit es nicht so bitter wird.

Für Hirse geht das Gleiche.

Quinoa 15 Minuten kochen oder nach Anleitung der Packung.

Die Kichererbsen aus dem Glas abtropfen.

In einer großen Schüssel die Kichererbsen und Quinoa mischen.

Kräuter klein schneiden und dazu bringen.

In einer kleinen Schüssel das Dressing machen: Olivenöl, Zitrone, Senf, Salz und Pfeffer kräftig mischen.

Dressing zum Salat geben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Fertig ist der leckere Salat für 2 Tage!

Variationen sind zum Beispiel geriebene Karotten oder Bergkäse klein geschnitten.

Ein Tag später koche ich Eier (hart gekocht) dazu und fertig ist das Mittagessen.

Für die gute Verdauung-die Agni Gewürzmischung

Im meinen Ayurveda Ernährungskurs hatten wir eine Gewürzmischung, die die Verdauung unterstutzen kann, zu der ich SUPER LECKER noch geschrieben habe.

Aus diesem Grund haben wir sie gemeinsam im unseren letzten Yoga Ayurveda Sommer Retreat in der Gruppe „gezaubert“. Die Mädels waren auch davon sehr begeistert.

Das Gute dabei, außer den wertvollen Gewürzen, ist dass die Mischung schon fertig zubereitet ist.

In einer dunklen Dose gut aufbewahrt, kannst du eine Messerspitze davon gut zu deinem Essen geben (Porridge, Linsen, Brot, usw…).

Nach einem deftigen Gericht, nehme ich auch gerne etwas von der Mischung zu mir zum „kauen“, wie beim Inder halt.

Diese Mischung kann deine Verdauung und deinen Stoffwechsel helfen.

Einfach ausprobieren!

Agni Gewürzmischung

  • 5 Teelöffel Fenchelsamen
  • 5 Teelöffel Koriandersamen
  • 1 TL Sesamöl
  • 5 Messerspitzen Kurkuma
  • 3 Messerspitzen Steinsalz

Fenchelsamen und Koriandersamen mörsern und trocken (ohne Öl) in einer kleinen Pfanne kurz anrösten, bis sie leicht braun werden und duften.

Aus der Pfanne herausnehmen und abkühlen lassen.

Öl in die Pfanne bringen. Dann Salz und Kurkuma dazu geben und die gerösteten Gewürze hinzufügen.

Alles anrösten bis das Salz nicht mehr sichtbar ist.

Viel Spaß!

Indien Inspiration: tolle Getränke für ein gesundes Leben

Seit heute bin ich wieder aus Indien mit ganz viel Inspiration im Herzen und Kopf zurück!

Es waren schon wieder so tolle Momente, Begegnungen und Gespräche! So viel gelernt und so ein toller Energieaustausch! Ich komme immer absolut dankbar und zufrieden zurück.

Der italienische Freund Giovi lebt in Kerala seit 20 Jahren und hat eine idyllische kleine Pension (Sukriti Resort) direkt am Strand mit phantastischem Meeresblick. Bei ihm kann man den besten Ginger Lemon Tee dieser Welt trinken! Auf Italienisch hat er mir das Rezept verraten:

Ginger Lemon Tee von Giovi:

  • 300 ml Wasser
  • eine Scheibe Ingwer mit einem Mörsern zerstoßen oder in kleinen Stücken schneiden
  • eine halbe Zitrone oder einige Tropfen Limette frisch gepresst
  • etwas Honig

Das Wasser mit dem Ingwer 10 Minuten köcheln lassen. Die halbe Zitrone oder Limette (ohne zu kochen) in dem Ingwerwasser hin zu fügen. Etwas abkühlen lassen und mit Honig süßen.

Der Händler Ryaz kommt aus Kaschmir und lebt seit einigen Jahren in Kerala. Er hat den wunderschönen Laden Tribal Arts in Varkala.

Von ihm habe ich das gute Rezept von Kawaa Tee aus seiner Heimat bekommen.

Dieser Tee kann angeblich die Funktion von Herz, Lungen unterstützen und gegen Erkältung helfen.

Kawaa Tee aus Kaschmir:

  • 3 Kardamomkapseln
  • 3 oder 4 Safranfäden bester Qualität
  • Ein Stück Zimtstange
  • Mandeln in Stück gerieben
  • etwas Honig

Kardamom, Safran und Zimtstange für einige Minuten leise kochen.

Danach den Tee aus dem Topf in eine Tasse sieben.

Mit Mandeln und Honig verfeinern.

Einfach ausprobieren und in Ruhe genießen!

Fast Food auf Ayurvedisch- die eigene Currymischung kreieren

Curry ist eine Gewürzmischung und auch die Bezeichnung für einige Gerichte der südasiatischen, südostasiatischen und japanischen Küche mit einer cremigen Sauce.

Wenn ich es als fertiges Produkt kaufe oder essen gehe, weiß ich nie so ganz genau was drinnen ist.

Deswegen habe ich mich entschieden, die Gewürzmischung selber zu machen.

Das Gute dabei ist, wenn du sie nach der Zubereitung gut lagerst (trocken, kühl und dunkel) kannst du damit ziemlich schnell eine gesunde Mahlzeit vorbereiten. Gemüse, Fisch oder Fleisch schnell zubereiten, deine Currymischung (gerne mit Kokosmilch) dazu und fertig! Am besten schmeckt es mit Reis aber heute habe ich mein Gemüse mit Vollkornnudeln genossen.

Hier das Rezept für euch. Am besten in einer dunklen kleinen Gewürzdose oder Glas lagern.

Currymischung

  • 1 EL Fenchel
  • 1 EL Kreuzkümmelsamen
  • 1 EL Anissamen
  • 1 EL Korinderkörner
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Kurkumapulver
  • 1 EL Paprikapulver
  • 2 TL Salz

Fenchel, Kreuzkümmel, Anis und Korianderkörner in einer großen Pfanne ca 2 Minuten anrösten.

Abkühlen lassen und dann Kurkuma, Paprikapulver und Salz hin zu fügen.

Klein mörsern, gut kühl und trocken aufbewahren.

Viel Spaß dabei!

Was der Bauer nicht kennt….die Wahrheit über Proteinshakes und einen leckeren Sommer Linsensalat

Neugier hält jung und fit! Im Ayurveda empfehlen wir frisch zu kochen, wenn es geht.

Aber wenn im Alltag die Zeit fehlt und ich kaufe ein fertiges Produkt wie eine Tomatensauce?

Dann schau bitte nach den Zutaten auf der Packung. Wenn du alles verstehen kannst, was darauf steht, kannst du es mit gutem Gewissen kaufen.

Vor einiger Zeit haben meine erwachsen Kinder (leider ohne mein Einverständnis) vor dem Sport Proteinshakes für den Muskelaufbau zu sich genommen. Heute aus Neugier habe ich mir die Zutatenliste angeschaut: leider habe ich kaum was verstanden!

Ayurveda ist das Wissen vom langen gesunden Leben und bei den Shakes bin ich weit weit davon entfernt, dazu gehören auch Shakes zum Abnehmen. Unser Körper muss das Ganze verarbeiten und verdauen.

Hülsenfrüchte sind sehr gute Proteinlieferanten wie dieser leckere Sommer Linsensalat:

  • 200 g Berglinsen über Nacht eingeweicht
  • 1 Zwiebel klein geschnitten
  • 1 Knoblauchzeh klein geschnitten
  • 1/2 Süßkartoffeln in Stifte geschnitten
  • 1/2 Paprika
  • 1/2 Karotte
  • Gartenkräuter
  • Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel
  • 1/2 Zitrone gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • Cashewkerne zum Garnieren

Die Linsen vorkochen, das Wasser abschütten und zur Seite stellen.

Gemüse klein schneiden.

In einem Topf mit etwas Öl die Zwiebel und den Knoblauch anbraten. Die Süßkartoffel und die Karotte dazu fügen. Etwas köcheln lassen. Dann die Paprika dazu fügen und kurz anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen.

Die Linsen dazu fügen, mit Zitrone, Olivenöl würzen und abschmecken.

Mit Gartenkräutern und Cashewkernen garnieren.

Warm oder kalt genießen.