Etwas Abkühlung und einen freien Kopf bekommen: Waldbaden oder der achtsame Spaziergang im Wald

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“

Khalil Gibran

Im Sommer, wenn es draußen so heiß ist, sind Bewegung und Sport manchmal gar nicht so leicht.

Gestern war ich bei einer schönen Veranstaltung mit dem Titel „Meditative Wanderung“ im Wald zu einem bestimmten Weiher am Ammersee in Bayern. Dort spürte ich schon stark die Kraft der Bäume und der Ruhe.

Abends waren wir bei guten Freunden eingeladen. Sie haben einen wundervollen Walnussbaum im Garten. Er ist so groß und mächtig und strahlt nur was Gutes um sich herum.

Auf dem Weg nach Hause sind mein Mann und ich an Lindenbäumen vorbei gelaufen und waren von dem magischen Duft ihrer Blüten verzaubert.

Ja: Bäume sind nicht nur ein Gedicht sondern ein großes Geschenk der Natur für uns.

Waldbaden, Shinrin Yoku wird nicht nur in Japan sondern lange im Westen auch als präventive Maßnahme für den Erhalt der Gesundheit angewendet.

Das bedeutet ein achtsamer Spaziergang im Wald für die Erholung und den Stressabbau.

Dabei genießt man die Atmosphäre des Waldes mindestens 15 Minuten und nimmt alles mit allen Sinnen wahr.

In der Natur fühlen wir uns wohl und unser Körper ist entspannt.

Die meisten Menschen wissen das intuitiv aber seit Jahren liegen es tatsächlich durch Messungen wissenschaftliche Beweise vor.

Durch präzise Messtechniken können die positive Effekte der Entspannung im Wald bewiesen werden:

-der Stresspegel ( Stresshormon Cortisol), die Pulsfrequenz und der Blutdruck können senken.

Ein Experiment mit Frauen mittleren Alters wurde durchgeführt und auch in diese Gruppe sind diese Werte nach der Waldtherapie gesunken.

Sogar das Immunsystem wird durch die Erhöhung der Anzahl an natürlichen „Killerzellen- die NK- Zellen“ im Blut gestärkt. Dies ist eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die eine entscheidende Rolle bei der Abwehr spielt.

Diese Wirkung kann lauter Studien eine Woche oder sogar länger anhalten.

Jeder Baum hat eine besondere Botschaft für uns laut Dr. Antje Ohlhoff in ihrem Werk und wunderbaren Karten „De Botschaften der Bäume“.

Wie die Buche zum Beispiel. Sie gilt als „die Mutter des Waldes, die sich gut um ihre Kinder kümmert. Sie nährt ihre kleinen Buchensämlinge über die Wurzeln, lässt sie langsam in ihrem Schatten wachsen, damit sie hartes, stabiles Holz bilden“

Die Botschaften von der Buche– „mütterliche Zuwendung, Dazugehörigkeit und auch in schwierigen Zeiten dranzubleiben. „

Quelle: Die Botschaften der Bäume, Dr. Antje Ohlhoff.

Hier wieder eine kleine Waldmeditation von mir für dich:

Nimm einige bewusste Atemzüge zu dir und stell dir mal vor, du gehst jetzt in einen schönen Wald achtsam spazieren.

Stell dich erstmal aufrecht hin und spüre die Erde unter deinen Füssen. Nimm wahr, wie die Mutter Erde dich trägt und für dich sorgt. Sie kann dich auch entlasten, wenn du was abgeben möchtest, das dir momentan nicht passt. Nimm wieder einige Atemzüge zu dir und das bewusst zu spüren. Nun gehst du langsam Schritt für Schritt durch den Wald.

Wie viele Geräusche kannst du wahrnehmen: hörst du jeden Vogelgesang einzeln? Vielleicht möchten die Vögel dir doch was erzählen.

Kannst du etwas auf deiner Haut spüren? Wie wäre es wenn du einen Baumstamm berühren würdest? Wie fühlt sich das an?

Bei jeden Schritt spürst du die Erde, die dich trägt, das Geräusch der Blätter und von kleinen Ästen unter deinen Füssen.

Wie viele Farben kannst du außer Grün wahrnehmen? Wie viele unterschiedliche Grünschattierungen sind für dich zu erkennen?

Schau alles ganz in Ruhe an und bleib bei deinem Atem. Der Atem geschieht ruhig und gleichmäßig. Es atmet dich!

Zwischen den Baumkronen siehst du in den Lücken den Himmel. Beobachte das Spiel von Licht und Schatten, wenn die Sonne durch die Blätter der Bäume fällt. Das Licht fällt hier und dort zwischen die Blätter.

„Das Blatt eines jeden Baumes trägt eine Botschaft aus der unsichtbaren Welt. Und sieh, jedes fallende Blatt ist ein Segen“ sagte schon Rumi.

Nimm auch alle Düfte bewusst wahr: den Duft der Erde, der Blätter, vom Moos.

Nimm alle diese wunderbare Eindrücke in dir auf!

Behalte sie für dich in deinem Herzen!

Die Metta Meditation- Liebe und Mitgefühl für dich selbst und für andere

Was gibt dir Kraft?

Als meine kleine Schwester schwer krank war, habe ich ihr vorgeschlagen, täglich die Metta Meditation zu praktizieren. Das hat ihr damals ganz viel Kraft gespendet und sie konnte genesen. Am besten jeden Tag zu der gleichen Zeit, am gleichen schönen Platz zu üben und eine Kerze an zu zünden.

Für die Metta Meditation (Mitgefühl) nimmst du dir einige Atemzüge und verbindest dich erstmal mit deinem Herzen.

Sie verläuft in 4 Phasen und jeden Satz kannst du dreimal für dich wiederholen:

  • den Herzenswunsch oder Herzenswünsche für dich selbst (möge ich….)
  • diesen Herzenswunsch für jemanden, der dir sehr nahe steht (mögest du…)
  • dann für fremde Menschen (mögest du…mögen sie alle….)
  • danach für jemanden, mit dem du nicht klar kommst, gerade oder in der Vergangenheit (mögest du…..)
  • zum Schluss diesen Wunsch für alle Menschen und Lebewesen (mögen sie…..)

Die Wünsche kannst du für dich selbst formulieren, wie du sie gerade brauchst.

Auch kannst du dir nur einen langen Satz mit mehreren Begriffen nehmen.

Hier wäre ein Beispiel, wie sie aussehen könnten:

„Möge ich friedvoll, glücklich und leicht im Körper und Geist sein.

Möge ich sicher, frei vom Leid und gesund sein.

Möge ich in Liebe und Vertrauen bleiben.

Möge ich lernen, mich mit den Augen des Verstehens und Mitgefühls zu betrachten.

Möge ich die Samen der Freude und Glücks in mir erkennen und berühren.

Möge ich in der Lage sein, frisch, gefestigt, stabil und frei zu leben.“

Weite, Raum und mehr Freiheit schaffen! (Entgiftung Teil 2)- eine Mini-Meditation

Gestern bin ich das erste Mal wieder mit dem Fahrrad zu meiner Yogastunde gefahren: ohne Yogasachen, ohne Bücher, ohne Deko. Einfach mit einer kleinen Tasche unter dem Arm und LOS! Wie toll dieses Gefühl von Freiheit! Wie viel Ballast tragen wir immer mit uns herum? Brauchen wir das alles wirklich?

Mein Mann war damals nach der Schule ein Jahr auf Weltreise mit einem Rucksack und hat damit gut gelebt, sagt er.

Gute Freunde wohnen jetzt im einen Wohnmobil sehr minimalistisch und genießen dieses Gefühl von Unabhängigkeit der Dinge.

Manchmal ist es wichtig unnötigen Ballast abzuwerfen, altes loslassen, damit was Neues entstehen kann. Das kostet am Anfang Mut und viel Kraft aber schenkt neue Energie.

Im Yoga beobachte ich, dass die meisten Kursteilnehmer immer denselben Platz im Raum einnehmen. Für sie es ist der sichere Ort!

Eine Freundin hat mir Fastenbriefe geschenkt und da stand auch das Thema „Unterbrechung“ und Überprüfung: „Ein Innehalten und ein Überprüfen des eigenen Denkens, des mitgeführten Gepäcks“.

Auch „Gepäck“ von anderen Leuten zu tragen, die eigentlich gar nicht zu uns gehört.

In einem Fastenbrief hatten das schöne Bild einer Robbe benutzt. Sie sucht im Meer einen ungewohnten Ort. Der ist nicht angenehm aber kann einem eine neue Perspektive und neue Erfahrungen, neue Frische schenken.

Es ist so als würden wir einen Baum ganz nah betrachten und sehen nur den Baumstamm. Entferne wir uns immer mehr von ihm sehen wir das ganze Bild und erkenne wie prächtig er bis zu seiner Krone sein kann.

Im Ayurveda der Stirnguss (Shirodara) schafft auch Freiraum und wir können eventuell wie eine neue „Speicherplatte“ bekommen.

Was ist dir wirklich wichtig im Leben und was nicht ?

Wo ist hell und wo ist schattig?

Was oder wer tut dir richtig gut und was oder wer nicht (oder nicht mehr?)

Welche Kleidungsstücke und Utensilien brauchst du nicht mehr?

Auch Medienkonsum, Fernsehen, Nachrichten…..brauchst das alles wirklich?

Ein schönes Bild für eine MiniMeditation:

Ballast abwerfen– Das Boot mit vielen schweren Steinen

Such dir einen schönen bequemen Platz, wo du zur Ruhe kommen kannst und nimm einige tiefe Atemzüge Zeit für dich. Achte auf alle Empfindungen deines Körpers.

Lass den Geist sich langsam erholen. Wenn Gedanken kommen, nimm sie liebevoll an und stell dir vor, du bist ein Boot und deine Gedanken sind wie große Steine in diesem Boot.

Allmählich erlaube bei jedem Atemzug von dir, bei jeder Ausatmung jeden Gedanke von dir wie ein Stein über Board ins Wasser zu werfen. Atemzug für Atemzug, Stein für Stein.

Beobachte wie langsam und sanft alle Steine weg gehen. Das Boot ist nun leer!

Spüre das Gefühl von Leere und Leichtigkeit. Wie fühlt sich das an?

Wie fühlt sich dein Körper jetzt an? und dein Geist?

Wie geht es dir jetzt als Ganzes?

Beobachte bewusst deinen Körper, der atmet.

Die sanfte, leichte Bewegungen von deinem Bauch….

der freie Raum da

die Freiheit!

Unsere Spendenaktion im Dezember- Licht im Herzen hat 1400 Euro erreicht! Vergelt´ s Gott!

Dieses Jahr würden wir wieder gerne mit eurer Unterstützung eine Spendenaktion organisieren.

Am Mittwoch, den 13.12.23 um 18:00 Uhr in der alten Bibliothek vom Agrarbildungszentrum laden

Katharina Kraus und ich wieder zum Meditieren und zum Singen von lichtvollen Herzensliedern und Mantren ein.

Jede Stimme ist willkommen aber du kannst auch nur den Klängen lauschen.

Unsere Spenden gehen dieses Jahr an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach (www.kinderhospiz-nikolaus.de). Auf dieser Homepage könnt ihr direkt online spenden.

Wer möchte, kann seine Spende am Mittwoch Abend auch direkt bei uns abgeben.

Wir freuen uns auf eine Anmeldung aber auch spontan Entschlossene sind herzlich willkommen!

Licht und Liebe

Katharina und Paula

„Kein Schlamm, kein Lotos“- eine Trockenübung zum Innehalten

Momentan lerne ich wieder ganz viel aus den Worten und Gedanken vom den Meistern Thich Nhat Hanh.

Ich finde so spannend, wie die Reise immer weitergeht. Er beschreibt, dass unangenehme Situationen und Gefühle einfach zum Leben gehören und bringt uns besser bei, damit umzugehen.

Die Lotusblume kann nur in trüben Wasser wachsen: ohne Schlamm, kein Lotos.

Aber was mache ich, wenn ich überall nur Schlamm sehe und den Lotos ganz aus den Augen verliere? „Dann musst du tiefer schauen“, sind seine Worte.

Innehalten, bewusst atmen, einen Schritt zurücktreten, dann erst handeln (oder nicht handeln). Aber wie geht das überhaupt?

Eine Trockenübung ist das Erlernen und Einüben einer bestimmten Tätigkeit, wobei noch keine realen Bedingungen da sind (wie der wirkliche stressige Moment, zum Beispiel).

Wenn richtig Stress da ist und ich davor das öfters geübt habe, kann ich leichter diese Technik anwenden und mit der Situation besser klarkommen.

Er gibt uns die Übung: versuche 10 mal ein und aus zu atmen und nur bei deinem Atem zu bleiben (ohne Gedanken). Wenn ein Gedanke kommt, fang an, wieder von vorne zu zählen.

Ich dachte: Das ist aber sehr einfach und wollte es unbedingt ausprobieren.

Pustekuchen! Mir ist es mehrmals nicht gelungen und ich fragte:

Warum ist es so kompliziert? Er gibt mir im seinen Buch einige Gründe dafür wie unsere Erfahrung und Gewohnheiten (auch von unseren Vorfahren und der Gesellschaft, die uns stark einprägen).

Im seinen Buch gibt die Schwester True Dedication mir schöne Worte der Ermutigung:

„Man muss eine Heldin/ oder Held sein, um innezuhalten.“

Das hat mir richtig Kraft und Ansporn zum Üben gegeben.

Eine Trockenübung für dich:

Such dir einen ruhigen Ort und nimm eine bequeme Haltung ein. Wenn du möchtest, kannst gerne beide Hände auf deinen Brustkorb legen (Schulter bleiben dabei entspannt).

Nun lenke deine gesamte Aufmerksamkeit zu deinem Atem und beobachte ihn:

Wie ist dein Atem gerade? Ist er ruhig oder schnell? regelmäßig oder unregelmäßig? tief oder flach? lang oder kurz?

Dann versuche deinen Atemweg zu visualisieren: die Luft geht durch Nase, Nebenhöhlen, Mund, Rachen, Kehlkopf, Luftröhren, Bronchien bis zu den Lungen.

Bleib bei deinem Atem 5 oder 10 Atemzüge und beobachte, wie es dir geht.

Wenn möglich, übe das täglich zu der gleichen Zeit. So übst du das Innehalten und Abstand zu dem Ereignis zu nehmen.

Das stärk dich und unterstützt dich in schwierigen Zeiten.

Wenn ein stressiger Moment kommt, versuch das Geübte anzuwenden:

Atmen, einen Schritt zurücknehmen, Innehalten, dann handeln/ reagieren (oder nicht):

Viel Freude beim Ausprobieren!

Über unsere Denkweise (Mindset) und Heilimpulse

Gestern habe ich als Versehen die falsche Ausfahrt der Autobahn genommen und habe in Gedanken so mit mir geschimpft. Hätte ich auch so mit dem Fahrer geschimpft, wäre ich der Beifahrer? Wahrscheinlich nicht.

Unser Geist (Citta) ist immer sehr aktiv wie ein kleiner Affe, der hin und her springt. Im Yoga nennen wir das Vritti (Gedankenfluss).

Wenn wir ganzheitlich in uns selbst arbeiten möchten, sind Körper, Geist und Seele beteiligt. Das heißt nicht nur die Ernährung und Bewegung sind wichtig sondern auch unsere Denkweise und Gedanken zu beobachten.

Um die Gedanken etwas zu beruhigen helfen Fokuspunkte im Außen (wie eine Kerze in der Frühe) oder im Körper (wie der untere Bauch, die Mitte vom Brustkorb oder die Mitte von der Stirn) und den bewussten feinen leisen Atem mindestens 6 Atemzüge dorthin lenken.

Das Ziel ist nicht nicht zu denken sondern den Gedankenfluss zu beruhigen, die Gedanken etwas „leiser zu stellen“.

Zu der Denkweise sind Affirmationen oder Heilimpulse wirklich sehr hilfreich.

Momentan lese ich gerne die Bücher von der Ayurveda Expertin Balvinder Siddhu und sie setzt in ihrer Therapie auch Heilimpulse ein. Wenn die Klienten die Heilimpulse jeden Tag benutzen ist die Wirkung der Behandlung tatsächlich erfolgreicher als würden sie das nicht tun. Faszinierend! Am besten wäre sich diesen Heilimpuls auf zu schreiben und an einigen Stellen im Haus oder Arbeitsplatz auf zu hängen damit er öfters gelesen wird.

Auch in der Früh und Abends als Ritual erstmal zur Ruhe zu kommen mit 3-5 Atemzügen und diesen Leitsatz 3mal in Gedanken auf zu rufen.

Ein schöner Heilimpuls von ihrem Buch ist: “ ich gebe meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele Zeit zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu tanken“.

Wie würde dein Leitsatz oder Heilimpuls lauten? Was brauchst du momentan?

Welcher Leitsatz oder Gedanke würde dich jetzt gerade unterstützen? Schreib ihn bitte für dich auf und nimm ihn mit in deinen Alltag!

Erdung und Weite mit der Waldmeditation

Im Herbst und Vata Zeit ist es noch wichtiger sich zu erden und in der Mitte zu bleiben.

Komme zur Ruhe. Nutze dafür meine Waldmeditation, die ich für dich aufgenommen habe:

Foto: Freepik / wirestock

Über Jammerfasten und Dankerntefest!

Anfang Oktober ist Dankerntefest und ich erinnere mich heute, dass wir vor einigen Jahren

eine echte Challenge zusammen hatten. Einige meiner Yogawegbegleiter haben damals

ganz toll mitgemacht.

Die Idee und Einladung kamen vom meinen Kollegen Peter Beer (Meditations-und Achtsamkeitslehrer).

Wir hatten die Aufgabe, 14 Tage nicht zu jammern und auch nicht über andere zu lästern und dabei beobachten, wie uns in dieser Zeit ging. Für mich persönlich war es sehr herausfordernd aber auch eine große Bereicherung.

Er hat uns täglich mit Übungen und Meditationen begleitet und eine davon hat mich besonders beeindruckt.

Nimm dir in den nächsten Tagen Zeit um 50 Gründe zu finden, wofür du im Leben dankbar bist. Möchtest du mitmachen? Bist du bereit für was Neues?

Wenn du magst, kannst du sie dir gerne aufschreiben.

Bis jetzt kannte ich das nur mit 3 oder 5 Gründen aber bei 50 Gründen ist es viel intensiver.

Allein die Beschäftigung mit der Dankbarkeit (und so lang) bringt uns ganz viel Zufriedenheit und positive Gedanken. Auch die Herausforderung mit großen Augen und achtsam durch die Gegend zu laufen beruhigt unseren Geist.

Gesucht und gefunden wird überall: die reine Luft, die wir hier haben, die Klospülung, die funktioniert (vor allem nachdem sie einmal nicht funktionierte), meine Katze, die heute wieder den Weg nach Hause fand.

Die Erfahrung, dass nichts im Leben selbstverständlich ist und die Demut zu kultivieren bringt uns Vertrauen, Wachstum und Frieden nicht nur auf dem Yogaweg.

Über Meditation und Achtsamkeit

Baut mir bitte keinen Stupa.
Gebt meine Asche bitte nicht in eine Urne,
sperrt mich nicht darin ein und begrenzt nicht,
wer ich bin (…)

Wenn ihr aber einen Stupa bauen müsst,
vergesst nicht, ein Schild anzubringen,
auf dem es heißt:

„Ich bin nicht drin.
Ich bin auch nicht dort draußen.
Wenn ich irgendwo bin,
dann in deinem bewussten Atem
und deinen friedvollen Schritten.“

Thich Nhat Hanh

Das wunderschöne Bild ist von

Susanne Westberry
Astrologie und Malerei
suberry313@yahoo.de