Leckere Abkühlung Teil 1- erfrischende Gerichte

Wenn es draußen so heiß ist, wünscht man sich etwas zum Abkühlen.

Hier habe ich zwei Rezepte ausgesucht, die richtig erfrischend und ideal für heiße Tage sind.

Auf dem Bild ist ein neues Experiment von mir, proteinreich, mit gutem Öl

und es ist echt super gelungen!

Grüner Hummus mit Erbsen und frischem Spinat

  • 220 Gramm Erbsen aus dem Glas
  • 3 Handvoll Spinat (frisch)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone
  • 2 EL Tahin (Sesampaste)
  • 3 EL Olivenöl
  • Minzblätter von 2 oder 3 Stielen (nur die Blätter nehmen)

Alle Zutaten in einem Gefäß fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wir haben es mit Gemüsesticks ausprobiert aber Fladenbrot würde auch super dazu passen.

Der „Klassiker“ von der indischen Küche für heiße Tage ist Raita.

Gurken bestehen 96% aus Wasser haben aber auch Ballastoffen. Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium.

Raita

  • 1/2 Gurke
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • etwas Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Honig flüssig
  • 500 g Joghurt 3,5% Fett
  • frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminz klein geschnitten

Die Gurke schälen und fein raspeln, die Zwiebeln fein würfeln.

Alle Zutaten miteinander verrühren und gut durch ziehen lassen.

Guten Appetit!

Etwas Abkühlung und einen freien Kopf bekommen: Waldbaden oder der achtsame Spaziergang im Wald

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“

Khalil Gibran

Im Sommer, wenn es draußen so heiß ist, sind Bewegung und Sport manchmal gar nicht so leicht.

Gestern war ich bei einer schönen Veranstaltung mit dem Titel „Meditative Wanderung“ im Wald zu einem bestimmten Weiher am Ammersee in Bayern. Dort spürte ich schon stark die Kraft der Bäume und der Ruhe.

Abends waren wir bei guten Freunden eingeladen. Sie haben einen wundervollen Walnussbaum im Garten. Er ist so groß und mächtig und strahlt nur was Gutes um sich herum.

Auf dem Weg nach Hause sind mein Mann und ich an Lindenbäumen vorbei gelaufen und waren von dem magischen Duft ihrer Blüten verzaubert.

Ja: Bäume sind nicht nur ein Gedicht sondern ein großes Geschenk der Natur für uns.

Waldbaden, Shinrin Yoku wird nicht nur in Japan sondern lange im Westen auch als präventive Maßnahme für den Erhalt der Gesundheit angewendet.

Das bedeutet ein achtsamer Spaziergang im Wald für die Erholung und den Stressabbau.

Dabei genießt man die Atmosphäre des Waldes mindestens 15 Minuten und nimmt alles mit allen Sinnen wahr.

In der Natur fühlen wir uns wohl und unser Körper ist entspannt.

Die meisten Menschen wissen das intuitiv aber seit Jahren liegen es tatsächlich durch Messungen wissenschaftliche Beweise vor.

Durch präzise Messtechniken können die positive Effekte der Entspannung im Wald bewiesen werden:

-der Stresspegel ( Stresshormon Cortisol), die Pulsfrequenz und der Blutdruck können senken.

Ein Experiment mit Frauen mittleren Alters wurde durchgeführt und auch in diese Gruppe sind diese Werte nach der Waldtherapie gesunken.

Sogar das Immunsystem wird durch die Erhöhung der Anzahl an natürlichen „Killerzellen- die NK- Zellen“ im Blut gestärkt. Dies ist eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die eine entscheidende Rolle bei der Abwehr spielt.

Diese Wirkung kann lauter Studien eine Woche oder sogar länger anhalten.

Jeder Baum hat eine besondere Botschaft für uns laut Dr. Antje Ohlhoff in ihrem Werk und wunderbaren Karten „De Botschaften der Bäume“.

Wie die Buche zum Beispiel. Sie gilt als „die Mutter des Waldes, die sich gut um ihre Kinder kümmert. Sie nährt ihre kleinen Buchensämlinge über die Wurzeln, lässt sie langsam in ihrem Schatten wachsen, damit sie hartes, stabiles Holz bilden“

Die Botschaften von der Buche– „mütterliche Zuwendung, Dazugehörigkeit und auch in schwierigen Zeiten dranzubleiben. „

Quelle: Die Botschaften der Bäume, Dr. Antje Ohlhoff.

Hier wieder eine kleine Waldmeditation von mir für dich:

Nimm einige bewusste Atemzüge zu dir und stell dir mal vor, du gehst jetzt in einen schönen Wald achtsam spazieren.

Stell dich erstmal aufrecht hin und spüre die Erde unter deinen Füssen. Nimm wahr, wie die Mutter Erde dich trägt und für dich sorgt. Sie kann dich auch entlasten, wenn du was abgeben möchtest, das dir momentan nicht passt. Nimm wieder einige Atemzüge zu dir und das bewusst zu spüren. Nun gehst du langsam Schritt für Schritt durch den Wald.

Wie viele Geräusche kannst du wahrnehmen: hörst du jeden Vogelgesang einzeln? Vielleicht möchten die Vögel dir doch was erzählen.

Kannst du etwas auf deiner Haut spüren? Wie wäre es wenn du einen Baumstamm berühren würdest? Wie fühlt sich das an?

Bei jeden Schritt spürst du die Erde, die dich trägt, das Geräusch der Blätter und von kleinen Ästen unter deinen Füssen.

Wie viele Farben kannst du außer Grün wahrnehmen? Wie viele unterschiedliche Grünschattierungen sind für dich zu erkennen?

Schau alles ganz in Ruhe an und bleib bei deinem Atem. Der Atem geschieht ruhig und gleichmäßig. Es atmet dich!

Zwischen den Baumkronen siehst du in den Lücken den Himmel. Beobachte das Spiel von Licht und Schatten, wenn die Sonne durch die Blätter der Bäume fällt. Das Licht fällt hier und dort zwischen die Blätter.

„Das Blatt eines jeden Baumes trägt eine Botschaft aus der unsichtbaren Welt. Und sieh, jedes fallende Blatt ist ein Segen“ sagte schon Rumi.

Nimm auch alle Düfte bewusst wahr: den Duft der Erde, der Blätter, vom Moos.

Nimm alle diese wunderbare Eindrücke in dir auf!

Behalte sie für dich in deinem Herzen!

Indienküche trifft bella Italia! Die Garnelen-Pfanne (Prawn Fry)

Was haben Inder mit Italienern in der Küche gemeinsam?

Ich bin in Brasilien in einer Familie mit italienischen Wurzeln aufgewachsen.

Meine Mutter hat beim Kochen fast jeden Tag den „sofritto“ zubereitet.

Sofritto ist die Basis für viele italienische Gerichte und besteht meistens aus einer Zwiebel, einem Stängel Stangensellerie, einer Karotte und einer Knoblauchzehe. Alles wird erstmal ganz klein geschnitten. Dann kommt etwas Öl in die Pfanne und der Sofritto wird angedünstet. Damit hat meine Mama viele ihrer Gerichte angefangen.

Neulich hatten wir Besuch aus Indien.

Die tolle Ayurveda Ärztin und Köchin Dr. Neethu vom Praanadha Ayurveda Hospital in Kerala hat uns jeden Tag mit ihren Kochkünsten gezaubert.

Die Inder haben ihren ähnlichen Sofritto aber etwas anders zubereitet.

Im Mörser zerkleinern sie Ingwer, Knoblauch und Salz und machen daraus eine Paste.

Im heißen Öl (meistens Ghee- die geklärte Butter, sieh bitte Rezept hier in einem älteren Blogartikel) wird das angedünstet.

Danach nach einigen Minuten, wenn alles richtig gold ist und die ganze Küche duftet, kommen eine Zwiebel und Tomaten klein geschnitten dazu. Wieder mit viel Liebe und Geduld andünsten lassen.

Gewürze wie Fenchel, Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Kurkuma (erstmal die Samen und dann das Pulver Kurkuma da sie unterschiedliche Garzeiten haben) noch beliebig benutzen.

Das ist die Basis für viele indische Gerichte wie Linsen, Kichererbsen Eintöpfe zum Bespiel.

Oder so wie hier bei diesen wunderbaren Garnelen (auch bei Fischgerichten geeignet).

Das Rezept kommt von Dr. Neethu.

Thank you!

Garnelen-Pfanne (Prawn Fry)

Schritt 1: Marinieren & Anbraten

  • Zuerst die Garnelen mit Kurkumapulver, Salz, Chiliflocken und etwas Zitronensaft (ca. 1 Teelöffel) marinieren.
  • Nach 10 Minuten die Garnelen in Öl oder Ghee (Butterschmalz) anbraten, bis sie gut durch sind (dauert etwa 10 Minuten). Danach aus der Pfanne nehmen.

Schritt 2: Vorbereitung

  • 1 Zwiebel und 1 Tomate in sehr feine Streifen/Stücke schneiden.
  • Ein Stück Ingwer und 4 Knoblauchzehen in einem Mörser zerstoßen.

Schritt 3: Die Sauce zubereiten

  • Dasselbe Öl verwenden, in dem auch die Garnelen gebraten wurden.
  • Zuerst den zerstoßenen Ingwer und Knoblauch darin anbraten. Sobald sie braun werden, die Zwiebel, die Tomate und (nach Wunsch) 1 grüne Chilischote dazugeben.
  • Alles gut anbraten (10–15 Minuten, je nach Hitze).
  • Dabei eine Prise Salz, Kurkuma und Chiliflocken hinzufügen (je nach Geschmack etwa 1 Teelöffel von jedem).

Schritt 4: Das Finale

  • Wenn alles gut angebraten ist, die beiseitegestellten Garnelen wieder dazugeben.
  • Etwas Maismehl / Polenta Mehl darüber streuen damit die Garnelen noch knuspriger werden (bella Italia lässt sich wieder grüßen!)
  • Alles zusammen für 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Tipp: Falls das Gericht zu trocken wirkt, kannst du noch einen Teelöffel Ghee dazugeben. Wenn du mehr Sauce möchtest, gieße einfach ein wenig Wasser hinzu und lass es kurz mitköcheln.

Guten Appetit beim Nachkochen!

Indien trifft Allgäu: indisches Gemüse-Fladenbrot (veg.Paratha) mit etwas Bergkäse

Meine Küche daheim ist wirklich multikulti!

Manchmal indisch, manchmal ayurvedisch, italienisch, brasilianisch, deutsch…..

Ich experimentiere aber gerne mit einer Mischung aus unterschiedlichen Ländern oder mit einem besonderen Zutat das Gericht „verfeinern“ (hier in dem Fall mit dem Bergkäse aus unserer Region).

Wie in diesem Rezept vom Veg. Paratha aus Indien!

Die Inder haben so wie Brasilianer keine Küchenwaage daheim.

Daher bitte improvisieren und alles in Tassen messen!

Zutaten für ca. 10 kleine Fladenbrote

Für den Teig

  • 2 Tassen Dinkelvollkornmehl
  • 2 EL Joghurt 3,7% Fett
  • 1 EL Olivenöl (etwas Italienisches ist auch dabei! Und der Teig wird noch geschmeidiger)

Für die Füllung

Gemüse beliebig wie zum Beispiel

  • 1 Handvoll fein gehackter Spinat ohne Stiele
  • 1 geriebene Mohrrübe
  • 1/2 Tasse gekochte und zerdrückte Erbsen
  • 1 Handvoll geriebener Bergkäse
  • etwas Salz und Pfeffer

Gewürze

  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 TL Garam Masala (ich mache das selber mit jeweils 1 TL Fenchelsamen, Anis, Kreuzkümmelsamen, Korianderkörner und ein paar Pfefferkörner etwas angeröstet zum Schluss etwas salzen)
  • 1 TL Salz
  • etwas Chilipulver

Zubereitung

Spinat eine Minute andünsten und abtropfen lassen. Unbedingt kalt stellen!

Mehl mit allen Gewürzen mischen und die Gemüsesorten. Joghurt, Käse und Öl dazu fügen.

Zu einem geschmeidigen Teig kneten und etwa 30 Min ruhen lassen.

In kleine Kugeln teilen und auf Mehl (wie auf den Fotos oben zu sehen!)

ca 3 mm dünn ausrollen.

Danach in etwas Fett in einer Pfanne von beiden Seiten backen.

Etwas Ghee (geklärte Butter) drauf und das Gericht ist perfekt!

Dazu habe ich heute einen leckeren Dip gemacht basiert auf

etwas Joghurt verfeinert mit Kardamom, Kreuzkümmel und frischen Kräutern.

Ein knackiger Blattsalat dazu und in Ruhe genießen!

Guten Appetit!

K.I oder dein Bauchgefühl? Und etwas Augentraining mit dazu.

Vor einigen Tagen war ich wieder auf einem Yoga Festival bei uns in der Nähe.

Wieder sehr inspirierend dabei zu sein, tiefgründige Gespräche und Begegnungen,

immer wieder was Neues zu lernen. Einfach wunderschön!

Bei den meisten Festivals ist das Gefühl einer Oase da: weg vom Alltag, eine kleine Auszeit im geschlossenen Raum.

Diesmal war es aber anders als die anderen Festivals. Die Location war so lebendig und die unterschiedlichen Räumlichkeiten durch eine große Straße getrennt, Supermarkt, Bäcker nebenan.

So wie Yoga eigentlich ist: Es gehört zum Leben, gibt uns die Tools, Hilfsmittel für mehr Stabilität und Leichtigkeit im Alltag.

Die Anfangsmeditation von meiner Kollegin beinhaltete die Kernfrage:

wie können wir das Yoga- schöne -Gefühl, Meditation-schöne Gefühl etwas verlängern oder in Alltag integrieren? Das passte total zu diesem Ort!

Das Programm war sehr umfangreich und es ist meistens nicht so leicht, sich zu entscheiden, zu welchen Stunden man gehen soll.

Am Abend danach führte ich ein Gespräch mit meiner Tochter über die Künstliche Intelligenz und ihre unterschiedlichen Apps.

Wir beide benutzen das sehr oft in unserer Arbeit und auch in der Freizeit als wäre da ein guter neuer Freund. Und so wachsen wir mit den neuen Aufgaben und Herausforderungen.

Aber an diesem Festivaltag habe ich wieder festgestellt, wie wichtig das Bauch- Herzgefühl ist und sich darauf ein zu lassen. Weg von der digitalen Welt.

Vertraue auf dein Bauch/Herzgefühl. Das zeigt dir schon den richtigen Weg!

Eine Pause von den Medien zu sich nehmen und sich vom Leben und von seinem Fluss gleiten zu lassen. Immer im Vertrauen, dass das Richtige in der richtigen Zeit zu uns kommt.

So suchte ich mir 3 Stunden von Bauch/ Herz aus und sie waren genau was ich momentan benötigte. Alles hat sich gefügt!

Die vierte Stunde kam ganz überraschend dazu (wie das Leben sehr oft so ist- es gibt keine Zufälle!) durch die Bekanntschaft mit Alexander Schlichtherles Augenyoga und seinem tollen ganzheitlichen Augentraining (http://www.alexander-schlichtherle.de) aus Germaringen im Allgäu.

Dabei habe ich was Wichtiges gelernt:

-das Nach-innen-Schauen ist genauso wichtig wie das in- die- Weite -Schauen.

Dadurch entsteht Freiheit!

Die digitale Welt bringt uns in die Enge zu schauen, immer kurzsichtiger. Die Benutzung vom Handy, Computer, Tabletts schränkt unsere Sichtweite immer mehr ein.

Wir verarbeiten pro Tag eine Menge an Informationen 100.000 MG oder 100 GB !

Diese Menge hatten wir vor 5 Jahren während einem ganzen Jahr verarbeitet, heute an einem Tag, waren Alexanders Worte.

Hier 4 schöne Übungen von dieser wunderbaren Stunde Augenyoga am Feierabend (auch optimal für kleine Pausen bei der Arbeit am Bildschirm):

  • reibe die Hände aneinander bis sie ganz warm werden und lege sie auf auf die Augen bis alles ganz dunkel wird, bleibe mindestens 8 Atemzüge in dieser Position. Danach senke die Hände aber lasse die Augen noch geschlossen. Langsam öffne die Augen wieder und spüre nach, wie wohltuend diese Augenpause war.
  • Stelle dich vor die Sonne mit geschlossenen Augen und drehe den Kopf ganz langsam nach rechts und linkes und lass die Sonne deine ganze Netzhaut bestrahlen und erwärmen.
  • Blinze 7 mal. Danach schließ die Augen und stelle dir einen schönen Schmetterling vor . Welche Farbe hat sie? Sie flattert ganz langsam mit den Flügeln. Danach blinze wieder 7mal so langsam wie der Schmetterling.
  • Im Stehen im Freien drehe den Körper nach rechts und linkes und schaue überall hin ohne zu fokussieren, ganz achtsam und neugierig. Beobachte alles was du da sehen kannst.

Viel Spaß beim Ausprobieren ganz neugierig!

Neugier hält fit und jung!

Koch nur einmal und iss- zwei Mal was davon: Quinoasalat

Ehrlich gesagt oder gefragt: hast du jeden Tag Lust oder Zeit was zu kochen?

Manchmal habe ich große Lust und an anderen Tagen gar keine.

Manchmal fehlt mir auch die Zeit was Gesundes zu kochen.

Ayurveda hält nicht viel von Tiefkühlsachen da die ganze Lebensenergie der Nahrung nicht mehr vorhanden ist.

Was wäre die Lösung? Seit einiger Zeit koche ich fast immer die Doppelte Menge für zwei Mahlzeiten.

Einmal erwärmen ist völlig in Ordnung. Man muss nicht jeden Tag frisch kochen.

Was für ein Glück und Erleichterung!

Wie zum Beispiel hier mit diesem leckeren Quinoasalat, den ich gestern Abend schon zubereitet habe. Vorhin bin ich mit Heißhunger heimgekommen und das Essen war schon fertig.

Wunderbar!

Quinoasalat mit Kichererbsen:

  • 250 g Quinoa oder Hirse
  • 250 g Kichererbsen aus dem Glas
  • 5 Radieschen oder kleine Tomaten
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Petersilie
  • Olivenöl
  • Saft von einer Biozitrone
  • Salz und Pfeffer
  • Etwas Kreuzkümmel gemahlen für die gute Verdauung
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 Knoblauchzeh klein geschnitten (optional, nur wenn du magst)

Quinoa erstmal mit heißem Wasser waschen damit es nicht so bitter wird.

Für Hirse geht das Gleiche.

Quinoa 15 Minuten kochen oder nach Anleitung der Packung.

Die Kichererbsen aus dem Glas abtropfen.

In einer großen Schüssel die Kichererbsen und Quinoa mischen.

Kräuter klein schneiden und dazu bringen.

In einer kleinen Schüssel das Dressing machen: Olivenöl, Zitrone, Senf, Salz und Pfeffer kräftig mischen.

Dressing zum Salat geben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Fertig ist der leckere Salat für 2 Tage!

Variationen sind zum Beispiel geriebene Karotten oder Bergkäse klein geschnitten.

Ein Tag später koche ich Eier (hart gekocht) dazu und fertig ist das Mittagessen.

Ananda in Kerala- die ayurvedische Glückseligkeit im einen Ort: Praanadha Ayurveda Hospital

Neulich hatte ein Gespräch mit meiner Tochter und plötzlich sagte sie zu mir: „Mama, alles im Leben ist geplant“. Da war ich ja richtig überrascht als ich das gehört habe.

Tatsächlich glaube ich auch stark daran!

Und das Schöne ist diesem Plan zu vertrauen und ihn fließen zu lassen: Go with the flow! sagen wir im Yoga.

Gestern bin ich aus Kerala von meiner Studienreise und Ayurveda Kur zurück gekommen.

Ganz ohne Erwartungen bin ich dahin gekommen, nach Empfehlung einer guten Freundin aus Italien, Antonella.

Das Leben ist viel einfacher, wenn man keine hohe Erwartungen hat.

Wenn das Herz sagt: “ Geh!“ dann muss ich nicht so viel recherchieren oder Bewertungen durchlesen. So sind Herzmenschen halt! Und so machte ich mich wieder auf den Weg nach Old India.

Der magische Ort: Praanadha Ayurveda Hospital in Mookkuthala, Kerala.

Nach 2 Kerala Reisen hat mir immer noch etwas gefehlt: die Verbindung von Spiritualität und Ayurveda.

Ganz überrascht , habe ich dort festgestellt, dass innerhalb vom einen Kilometer

5 hinduistische Tempel vorhanden sind, alle zu Fuß erreichbar.

Die Spiritualität und die wahre Magie kommen von allein.

Gleich neben dem Hospital ist der Shiva Tempel und dahin bin ich jeden Tag gegangen, zum Meditieren, Beten und um den täglichen Segen zu erhalten.

Und so bin ich zum letzten „Puzzle Teil“ meiner Ayurveda Forschung gekommen: die Verbindung vom langen gesunden Leben und Spiritualität mit starkem Glauben.

Tatsächlich wurde schon bewiesen, dass Menschen mit einem starken Glauben, wie Nonnen im Kloster zum Beispiel, weniger krank werden.

Wahrscheinlich hat meine Tochter doch recht, dass alles im Leben einem göttlichen Plan untergeordnet ist.

Das Hospital ist geführt von den netten kompetenten Arzt Dr. Arun begleitet von seiner Frau Dr. Neethu. Beide immer freundlich und hilfsbereit. Herzmenschen so wie ich auch.

Auch die Behandlungen waren richtig top und das Personal super nett!

Diesmal habe ich mich für zwei Kur Programme entschieden:

Frauengesundheit und das Anti-Stress Programm. Natürlich bieten sie auch die Pancha karma Kur an.

Eine kleine Klinik für maximal 10 Patienten macht einen sehr familiären Eindruck : fast wie zu Hause aber ganz frei von den alltäglichen Verpflichtungen und vom Stress.

Wir hatten eine schöne multikulturelle Gruppe aus Italien, Japan, Deutschland und Indien.

Das nette Ehepaar Rekha und Harnam aus Indien, das in Kanada lebt, hat uns ganz viel von der indischen Kultur erzählt: eine große Bereicherung für mich und für die Gruppe.

Und wieder stelle ich fest, wie wichtig Zuneigung und Aufmerksamkeit sind.

Jemand ist für dich da und hört dir zu, was dir fehlt oder was du so brauchst.

Jeden Abend kommt Doktor Arun zu mir ins Zimmer und möchte von Herzen wissen, wie es mir so geht.

Jemand nimmt sich wirklich Zeit für dich und das ernst.

In seiner Ayurveda Leidenschaft und Begeisterung führt der Doktor uns durch den Garten und erklärt uns ganz viele Heilpflanzen: alle vor seiner Haustür.

Ein Tag später begleitet er uns zum Strand im einen Ausflug.

Ein anderes Mal führt er uns zu einer Ayurveda Fabrik und erklärt uns die Herstellung einiger medizinischen Produkte.

Seine Leidenschaft für seine Berufung und für das Wissen des langen Lebens ist stark zu spüren und richtig ansteckend!

Ich hatte leider etwas Schwierigkeiten mit meinem Rückflug und selbst da nimmt Dr. Arun sich viel Zeit, mir zu helfen.

Dr. Neethu, seine Frau ist professionelle Tänzerin und erzählt mir Geschichten von den indischen Göttern und Göttinnen, die sie selbst in dem Tanz so toll darstellt.

Sie begeistert mich auch von der Kraft der Göttinnen im Hinduismus: die weibliche Shakti Energie, oft stärker als die männliche Shiva Kraft.

Wir teilen uns eine große Tanzleidenschaft zusammen.

Eines Tages führt sie mich zu einem Beauty Saloon und ich lässt mich gut verwöhnen, was zu einem Frauenprogramm natürlich auch sehr wichtig ist!

Tatsächlich ist alles im Leben doch geplant, auch diese besonderen Menschen und Begegnungen für unseren Körper, Geist und Seele: unser Wachstum.

https://praanadhaayurveda.com

Deine Ausrichtung oder wie du die Welt siehst

In meiner Svastha Ayurveda und Yoga Ausbildung gab es einmal so eine schöne Geschichte, die ich jetzt mit dir unbedingt teilen möchte:

Es war einmal eine Wahrsagerin, die im Mittelalter jeden Tag vor dem Stadttor saß.

Sie beriet die Menschen, die in die Stadt hineingehen wollten.

Eines Tages kam ein Fremder das erste Mal zu ihr und fragte:

„Gnädige Frau, wie sind die Einheimischen hier und wie empfangen sie Fremde?“

Die Wahrsagerin entgegnete mit einer Gegenfrage: „Wie waren die Menschen in dem Ort, wo Sie herkommen?“

„Sie waren verschlossen, streng und unsympathisch Fremde gegenüber:“

„Gnädiger Herr, es tut mir leid aber so werden die Leute zu Ihnen hier auch sein“.

Und genauso war es auch.

Eine Stunde später kam eine andere Person und stellte ihr die gleiche Frage:

„Gnädige Frau, wie sind die Einheimischen hier und wie empfangen sie Fremde?“

„Wie waren die Leute in dem Dorf, wo sie herkommen?“ fragte die Wahrsagerin nochmal.

“ Sie waren offen, freundlich, hilfsbereit und nett“.

Daraufhin antwortete die weise Dame: „Dann gehen Sie zuversichtlich in die Stadt hinein.

Genauso sind die Menschen auch hier“.

Und genauso war es auch.

Foto: Freepik

Ein Wunder- und lichtvolles neues Jahr für dich!

Ich wünsche dir von Herzen,

dass das neue Jahr in dein Leben mit weniger Eile und mehr Achtsamkeit und Präsenz eintritt,

dass du im diesen Jahr was Wesentliches entdeckst:

das Leben nimmt schon alleine seine richtige Richtung.

Vielleicht nicht in der Art, wie du dir das vorstellst.

Vielleicht nicht in dem Tempo, wie du dir es wünscht.

Aber in der Art, in der du lernen und reifen kannst und du immer mehr Klarheit findest.

ich wünsch dir von Herzen,

dass die richtigen Dinge auf dich zukommen, ohne dass du das erzwingst,

dass die richtigen Personen mit Leichtigkeit und Wahrheit in deine Nähe kommen

Und dass die Dinge und diejenigen, die nicht mehr bleiben können, langsam mit Leichtigkeit und in der Stille gehen dürfen.

Ich wünsche dir von Herzen,

dass du einen erholsamen Ort kreieren kannst, innen und außen,

dass dein Sein und deine Arbeit einen Sinn finden,

dass deine Entscheidungen dir mehr Erkenntnis bringen,

dass deine Tage mehr Pausen haben,

dass du ruhige Morgen, ehrliche und tiefe Begegnungen hast,

dass du deine Sonntage langsam und in Ruhe genießt,

dass du kleine achtsame Momente sammelst, die wertvoller sind als große Erfolgserlebnisse,

dass du verreist wohin du möchtest aber hauptsachlich zu dir selbst,

dass du Menschen begegnest, die dich daran erinnern, wer du wirklich bist

aber auch dass du Licht für andere auf dem Weg wirst.

Dass du besonders wahrgenommen wirst,

nicht für das was du machst sondern, wie du hier vorlebst,

vielleicht für den Frieden, den du ausstrahlst, für dein DASEIN, deine Präsenz.

Im neuen Jahr,

atme mehr, kontrolliere weniger, vertraue mehr.

Nicht alles muss sofort verstanden werden,

nicht alles muss heute erledigt werden.

Das Leben entwickelt sich immer weiter.

Wenn du dich entscheidest mit Ruhe und Bewusstsein zu leben,

nimmt alles von alleine die richtige Richtung.

Dass das neue Jahr dir ein Jahr des innerlichen Frieden wird.

Wenn das zustande kommt und du diesen innerlichen Frieden findest,

dann geschieht die Veränderung überall von selbst.

„Jeder Mensch sollte einen Vogel haben“-wie du deinen Tag startest und beendest.

Einmal wurde mir gesagt: „Jeder Mensch hat einen Vogel oder sollte einen haben“.

Ich habe wahrscheinlich mehrere Vögel aber mein Größtes ist meine Liebe für Bücher: Lesen und Schreiben.

Vor 10 Tagen war ich in der Schweiz und eine indische Freundin hat mich daran erinnert, wie wichtig es ist, den Tag mit guter positiver Lektüre zu starten. Auf dem Bild oben, seht ihr einige meiner Lieblingsbücher, die ich abwechselnd nehme, um gut begleitet meinen Tag zu beginnen. Danach habe ich meine tägliche Yogapraxis und Meditation.

Es würde auch reichen, den Tag mit einem positivem Gedanken zu starten, wie zum Beispiel mit Dankbarkeit.

Letzte Woche habe ich in der Frühe eine traurige Meldung gelesen. Wenn ich meine E Mails kontrolliere, werde ich von negativen Nachrichten bombardiert und eine davon war, dass ein bekannter US- Schauspieler schwer Demenz krank ist. Das hat mich stundenlang noch so beschäftigt.

Wie machtvoll Wörter sein können!

Alles was wir lesen und hören muss echt verdaut werden.

Deswegen mein Tipp für dich: Beginne und beende deinen Tag mit schönen Worten und Gedanken!

Jahrelang habe ich mir abends Nachrichten angehört und konnte danach nicht mehr einschlafen. Die Presse benutzt gerne die Macht der Angst und es wird selten was Positives gezeigt.

Heute weigere ich mich absolut, das an zu schauen.

Im Yogaunterricht lache ich so gerne mit meinen Kursteilnehmern und merke wie wichtig es ist den Humor, das Lachen und die Freude im Leben zu kultivieren.

Wenn eine Yogahaltung nicht so klappt, wie wir uns es wünschen, empfehle ich ihnen immer laut zu lachen. Über sich selbst zu lachen kann echt wie Therapie wirken, weg von der Perfektion. „Es ist alles nur Yoga“, sage ich doch gerne. Oder “ Es ist alles nur der Job“, „es ist alles nur eine Phase“, „es ist alles nur die Pubertät.“

Eine gute Freundin, Heidi Glatz hat so ein schönes Gedicht über Yoga geschrieben, um mich so zu lachen gebracht, dass ich das unbedingt von Herzen mit euch teilen möchte.

(auch wenn es keine gute Werbung für Yoga ist).

So habt ihr auch jetzt gerade etwas zu Lachen!

Viel Freude dabei!

Danke liebe Heidi: einfach wunderbar!!!

Yoga

Yoga, meine ich, ist für mich schwer,

deshalb mache ich das auch nicht mehr.

Ich kann keine Kobra und keinen Hund,

zu wenig Atem kommt aus meinem Mund.

Es strengt mich sehr an, und rot wird mein Kopf

da hab ich gleich Mitleid mit meinem armen Tropf.

Ich sollte mich dehnen, danach beugen auch,

den Rücken hochstrecken mit flachem Bauch.

Die Arme strecken, das Bein heb ich hoch-

Mein Gott, was folgt denn das alles noch?!

Ich soll stillhalten und schließlich anspannen,

doch gänzlich verwirrt zieh ich lieber von dannen.

Auch „yogalos“ bin ich glücklich da,

bleib beim Spaziergang der Erde ganz nah,

halte Kopf und Teint mir von der Sonne fern,

strecke meinen Hals und beuge mich vor dem Herrn.“

Heidi Glatz