Über Mitgefühl, Altruismus und Lebensfreude

Jetzt kurz vor Weihnachten erfahre ich leider, dass einige in meiner Nähe ziemlich traurig sind. Nicht jeder freut sich in dieser Zeit.

Was vorbeugend unterstützen kann, ist sich kleine Zettel mit Momenten der Lebensfreude auf zu schreiben und in einem Glas zu sammeln (schöne Ereignisse, Erlebnisse, Erfahrungen):

Jedes Mal, wenn komische Gefühle kommen, machst du das Glas auf und ziehst einen Zettel zu dir. Dann liest du es dir vor. Sehr gerne kannst du dir mehr als einen herausholen.

Ich habe für mich entdeckt, dass es mich auch unterstützt, wenn ich Menschen helfe. Es ist eine wunderschöne Aufgabe.

Altruismus bedeutet selbstlos und vom Herzen helfen.

Es ist bewiesen, dass uns körperlich und psychisch besser geht, wenn wir anderen Leuten helfen.

Was könntest du heute Gutes für jemanden tun? Manchmal reicht nur ein Lächeln oder ein nettes Wort.

Unsere Spendenaktion fürs Kinderhospiz ist momentan bei 840 Euro und wir sammeln noch weiter bis Weihnachten.

Wenn du dich vom Herzen noch beteiligen möchtest……..

Immunsystem und Gemüt stärken-die Probiotika und eine gesunde Darmflora

Der Erhalt vom Svastha ( gesunder natürlicher Zustand) ist sehr komplex.

Ganzheitlich gesehen spielen dabei Bewegung, Entspannung und gute Ernährung eine sehr große Rolle.

Die Darmgesundheit ist sehr wichtig für unser Immunsystem und Gemüt da unser Darm unser 2. Gehirn ist. Der Darm beherbergt eine Vielzahl von Mikroorganismen, die als Darmflora oder Mikrobiom bezeichnet werden. Allein im Dickdarm wird die Anzahl der Bakterien auf etwa 10 Billionen geschätzt. Auch hier wird 95% vom Glückshormone Serotonin produziert, was der Zusammenhang mit der Psyche beweist.

Geht es unserem Bauch gut, dann geht es uns auch gut!

Um unsere Darmgesundheit zu unterstützen sind eine ballaststoffreiche Ernährung und natürliche Probiotika genau richtig.

(Besonders bei oder nach der Einnahme von Medikamenten oder Antibiotikum).

Achtung! Das gilt nur vorbeugend! Wenn eine Atemwegerkrankung da ist (Erkältung, Husten zum Beispiel) verzichte ich in dieser Zeit ganz auf Milchprodukte da sie schleimbildend sein können.

Gestern wurde mir der bulgarische Joghurt empfohlen, da er ziemlich sauer ist. Ganz neugierig wollte ich ihn schon probieren und erstmal habe ich einen Esslöffel mit etwas Honig gekostet. Wunderbar!

Die Schwere von Milchprodukten im Winter (Kapha fördernd) kann ich mit der Menge (nur wenig) und mit guten Gewürzen kompensieren (Fenchel, Kreuzkümmel, Koriandersamen).

Im Ayurveda ist es sehr wichtig Agni (unsere Verdauungskraft) zu unterstützen.

Meine indische Ayurveda Ärztin und Lehrerin hat mir schon sehr oft Buttermilch empfohlen. Die Buttermilch ist eine verträglichere Form vom Joghurt.

Du kannst ca. 100 ml davon vor oder zum Mittagessen nehmen (am besten nicht kalt) aber auch als Zwischenmahlzeit.

Buttermilch selber machen:

  • 3 EL Naturjoghurt (richtig sauer wie der bulgarische Joghurt- siehe Bild)
  • 1/4 Liter Wasser beides verquirlen
  • Etwas Kreuzkümmel gemahlen dazu fügen
  • eine Prise Salz

Im Winter bevorziehe ich warme Speisen und Getränke. Aus diesem Grund mache ich mir eine Buttermilchsuppe:

  • etwas Fett erhitzen (Sesamöl oder Ghee)
  • Gewürze hinzufügen (wie eine Messerspitze Pfeffer oder Langen Pfeffer, 1/2 TL Fenchelsamen, Koriander-Kardamomsamen, Ingwerpulver)
  • die selbst gemachte Buttermilch hinzufügen und nur leicht erwärmen (nicht kochen!)
  • etwas Salz
  • eine Messerspitze Kurkuma

Unsere Spendenaktion im Dezember- Licht im Herzen hat 1400 Euro erreicht! Vergelt´ s Gott!

Dieses Jahr würden wir wieder gerne mit eurer Unterstützung eine Spendenaktion organisieren.

Am Mittwoch, den 13.12.23 um 18:00 Uhr in der alten Bibliothek vom Agrarbildungszentrum laden

Katharina Kraus und ich wieder zum Meditieren und zum Singen von lichtvollen Herzensliedern und Mantren ein.

Jede Stimme ist willkommen aber du kannst auch nur den Klängen lauschen.

Unsere Spenden gehen dieses Jahr an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach (www.kinderhospiz-nikolaus.de). Auf dieser Homepage könnt ihr direkt online spenden.

Wer möchte, kann seine Spende am Mittwoch Abend auch direkt bei uns abgeben.

Wir freuen uns auf eine Anmeldung aber auch spontan Entschlossene sind herzlich willkommen!

Licht und Liebe

Katharina und Paula

Warmes Frühstück etwas anders- Polenta (Maisgrieß) süß

Heute kommt unser Rezept inspiriert von Nicky Sitaram und meiner Freundin Claudia.

Polenta ist glutenfrei. Die Geschmacksrichtung süß wirkt sehr erdend und in Maßen ist ideal für den Winter.

  • 1 L Wasser
  • 1 TL Ghee
  • 250 g Polenta
  • 1 TL Salz
  • ein paar Rosinen, Cranberrys und einige Pistazien
  • 1/2 TL Kardamon gemahlen
  • etwas Zimt
  • 30 g Zucker

Wasser mit Ghee und Salz zum Kochen bringen. Polenta langsam mit einem Schneebesen einrühren und ca. 10 Minuten bei niedriger Hitze kochen. Zucker und die anderen Zutaten außer Pistazien hinzufügen.

Eine Auflaufform nehmen und den Boden mit den Pistazien belegen.

Die warme Polenta hinzufügen und warten bis sie fest wird.

Warm servieren, gerne mit etwas Zimt.

„Kein Schlamm, kein Lotos“- eine Trockenübung zum Innehalten

Momentan lerne ich wieder ganz viel aus den Worten und Gedanken vom den Meistern Thich Nhat Hanh.

Ich finde so spannend, wie die Reise immer weitergeht. Er beschreibt, dass unangenehme Situationen und Gefühle einfach zum Leben gehören und bringt uns besser bei, damit umzugehen.

Die Lotusblume kann nur in trüben Wasser wachsen: ohne Schlamm, kein Lotos.

Aber was mache ich, wenn ich überall nur Schlamm sehe und den Lotos ganz aus den Augen verliere? „Dann musst du tiefer schauen“, sind seine Worte.

Innehalten, bewusst atmen, einen Schritt zurücktreten, dann erst handeln (oder nicht handeln). Aber wie geht das überhaupt?

Eine Trockenübung ist das Erlernen und Einüben einer bestimmten Tätigkeit, wobei noch keine realen Bedingungen da sind (wie der wirkliche stressige Moment, zum Beispiel).

Wenn richtig Stress da ist und ich davor das öfters geübt habe, kann ich leichter diese Technik anwenden und mit der Situation besser klarkommen.

Er gibt uns die Übung: versuche 10 mal ein und aus zu atmen und nur bei deinem Atem zu bleiben (ohne Gedanken). Wenn ein Gedanke kommt, fang an, wieder von vorne zu zählen.

Ich dachte: Das ist aber sehr einfach und wollte es unbedingt ausprobieren.

Pustekuchen! Mir ist es mehrmals nicht gelungen und ich fragte:

Warum ist es so kompliziert? Er gibt mir im seinen Buch einige Gründe dafür wie unsere Erfahrung und Gewohnheiten (auch von unseren Vorfahren und der Gesellschaft, die uns stark einprägen).

Im seinen Buch gibt die Schwester True Dedication mir schöne Worte der Ermutigung:

„Man muss eine Heldin/ oder Held sein, um innezuhalten.“

Das hat mir richtig Kraft und Ansporn zum Üben gegeben.

Eine Trockenübung für dich:

Such dir einen ruhigen Ort und nimm eine bequeme Haltung ein. Wenn du möchtest, kannst gerne beide Hände auf deinen Brustkorb legen (Schulter bleiben dabei entspannt).

Nun lenke deine gesamte Aufmerksamkeit zu deinem Atem und beobachte ihn:

Wie ist dein Atem gerade? Ist er ruhig oder schnell? regelmäßig oder unregelmäßig? tief oder flach? lang oder kurz?

Dann versuche deinen Atemweg zu visualisieren: die Luft geht durch Nase, Nebenhöhlen, Mund, Rachen, Kehlkopf, Luftröhren, Bronchien bis zu den Lungen.

Bleib bei deinem Atem 5 oder 10 Atemzüge und beobachte, wie es dir geht.

Wenn möglich, übe das täglich zu der gleichen Zeit. So übst du das Innehalten und Abstand zu dem Ereignis zu nehmen.

Das stärk dich und unterstützt dich in schwierigen Zeiten.

Wenn ein stressiger Moment kommt, versuch das Geübte anzuwenden:

Atmen, einen Schritt zurücknehmen, Innehalten, dann handeln/ reagieren (oder nicht):

Viel Freude beim Ausprobieren!

Herbstküche- Spitzkohl mit Tomaten und Zimt

Spitzkohl ist leichter verdaulich als die anderen Kohlsorten.

Ajwain, Thymian und Zimt sind gute Gewürze , um die Atemwege zu befreien.

Zutaten:

  • 1 kleiner Spitzkohl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 grüne Chilischote
  • 100 g getrocknete Tomaten
  • 1 TL Ajwainsamen
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 2 EL Ghee
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Steinsalz
  • 1/2 TL Pippali (langer Pfeffer)
  • 1 TL Thymian
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 2 EL frisch gehackte Petersilie

Vom Spitzkohl den Strunk entfernen und ihn in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken. Chilischoten putzen und auch klein schneiden. Die getrockneten Tomaten in breite Streifen schneiden.

Ajwain und Fenchelsamen in einem Mörser zerkleinern. Das Ghee in einem Topf erhitzen und diese Samen kurz anrösten. Zwiebel, Knoblauch, Kurkuma und Chili zufügen und kurz anbräunen.

Spitzkohl, Tomatenstreifen und Tomatenmark in den Gewürzsud geben und für einige Minuten anschwitzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und im geschlossenem Topf 15 Minuten köcheln lassen. Salz, Pippali, Thymian und Zimt hinzufügen und mit Agavendicksaft abschmecken. Petersilie darüber geben.

Inspiration und Quelle: Ritucharya- mit Ayurveda durch das Jahr, Kerstin Rosenberg und Lea Johanning

Das „Zaubermittel“ Ghee und wie ich das am liebsten selber herstelle

Heute morgen hat mein Mann mich gefragt: „Wo ist unser Ghee?“ und wollte das benutzen. Nachdem ich ihm erklärt habe, warum Ghee so wichtig ist, benutzt er das jetzt auch täglich wie ich. In jede warme Mahlzeit von mir kommt ein kleiner Teelöffel hinein (für meine Gelenke und mein Vata in Balance zu halten!).

Aber was ist am Ghee so gut? Ich habe wieder lang recherchiert.

Es ist kein Butterschmalz!

Ghee ist „geklärte Butter“ aus der alle Milcheiweiße, Milchzucker und das Wasser herausgekocht werden. Aus diesem Grund ist es so rein und hat eine sehr starke Wirkung.

Es lässt sich statt Butter benutzen und ist ideal zum Kochen.

Nahrungsmittel mit der Qualität Sattva harmonisieren den Geist und die Psyche des Menschens. Mit ihren nährenden und reinen Eigenschaften versorgen sie auch unseren Körper sehr gut. Dazu gehört Ghee an der ersten Stelle!

Der Ayurveda Doktor Vasant Lad erklärt die mögliche Wirkung von Ghee ganz toll!

Ghee wirkt entgiftend und aufbauend gleichzeitig, schmiert das Bindegewebe (was den Körper flexibel macht), hat die Geschmacksrichtung süß und wirkt kühlend. Es gleicht alle Doshas aus,

unterstützt die Verdauung, Absorption und Verwertung der anderen Lebensmitteln und die Wirkung der Gewürze. Außerdem kann es das Gedächtnis verbessern.

In der richtigen Menge eingenommen, kann das sogar helfen das „gute“ Cholesterinwert HDL zu erhöhen, laut Dr. Vasant Lad.

Ghee wird im Ayurveda in unterschiedlicher Weise in der Behandlung verwendet und wird hoch geschwätzt.

Zubereitung: ( mit viel Liebe und Geduld! Es dauert gut 20 Minuten und wirkt echt wie Meditation!)

Du brauchst 500 g Bio-Butter guter Qualität, 1 Topf, festes Küchenpapier, 1 Sieb, ein sauberes Gefäß, 1 Löffel um den Schaum heraus zu schöpfen, eine kleine Schüssel für den Schaum, ein Glas oder Keramikgefäß mit Deckel.

Lass die Butter in dem Topf bei geringer Temperatur schmelzen, kurz aufkochen und dann leise weiter köcheln, bis ein Schaum oben entsteht. Langsam kannst du den Schaum abschöpfen und in eine kleine Schüssel hineintun bis kein Schaum mehr da ist. Die Butter schäumt und spritzt für sich selbst. Achte nur dass sie nicht anbrennt.

Auf der Seite liegt deine saubere Schüssel mit Sieb und 2 dicken Küchenpapier aufeinander. Nach ca 20 Minuten, wenn kein Schaum mehr zu sehen da ist, kannst du das heiße Fett durch das Sieb ins Gefäß abgießen (Glas oder Keramikgefäße sind die besten!).

Mit einem Deckel verschließen und fertig ist dein Ghee! Es braucht keine Kühlung und hält ewig! Je älter umso besser!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Rote Linsencurry mit Paprika und Süßkartoffeln

Hülsenfrüchte sind viel besser zu vertragen, wenn sie lang im Wasser eingeweicht werden. Auch gute Gewürze wie Fenchel, Kreuzkümmel, Koriandersamen, langsames und in Ruhe Essen unterstützen unsere Verdauung sehr. Sie liefern uns ganz viel Eiweiß und Mineralien und haben vor allen den Geschmack süß (madhura), nähren und sind gut für die Erdung!

  • 250 g rote Linsen
  • 500 g Süßkartoffeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Teelöffel Ghee (geklärte Butter)
  • 2 TL Currypulver
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Fenchel
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Garam Masala
  • Salz und Pfeffer
  • 500 ml Kokosmilch
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • frische Kräuter

Paprikaschote klein schneiden, Süßkartoffeln, Zwiebel und Knoblauch schälen und auch klein schneiden.

Ghee im den Topf etwas erhitzen, große Gewürze mörsern mit den anderen kurz anrösten.

Zwiebel und Knoblauch kurz anschwitzen. Süßkartoffeln, Paprika und Linsen dazu geben. Kurz mitbraten. Alles mit Kokosmilch und Gemüsebrühe aufgießen und ca 30 Minuten köcheln lassen. Mit frischen Kräutern garnieren.

(Diese Menge ist für 4 Personen).

Was haben schlechte Laune und Ballett gemeinsam?- Dinacharya (die Tagesroutine)

„Was auch immer ihr tut, nehmt mich nicht einfach beim Wort. Setzt es in die Praxis um und überzeugt euch selbst“. Thich Nhat Hanh

Anselm Grün schreibt: „In Riten fühlt sich die Seele wohl. Das sind ihre festen Gehäuse. Der Kopf will das Neue, das Herz immer dasselbe“

Seit Jahren spielen meine Hormone etwas verrückt: die Wechseljahre.

Letzen Winter war ich ziemlich überrascht da ich so viele Stimmungsschwankungen hatte, eher depressive Stimmung. Depression? Da ich ein sehr positiver Mensch bin, hat es mich ziemlich irritiert. Letzte Woche habe ich mir einen Raum fürs Yoga bei einer Ballettschule. Das hat mich an meine Ballettzeiten erinnert und an die Disziplin. Beim indischen Tanz Kathak Jahre und beim Yoga später was das Gleiche. Mein Geist kommt zu Ruhe und wird stabil.

Was hat das mit Ayurveda zu tun? Ayurveda empfiehlt uns eine feste Struktur im Alltag für den Erhalt der Gesundheit. So bleibt der Geist stabil und gesund und wir können unseren Alltag und die vielen Herausforderungen gut meistern!

Diese feste Struktur ist das was mir sehr hilft.

Dinacharya ist die Tagesroutine. Wenn ich mich richtig daran halte, werde ich stabil und die komische Laune tritt nicht mehr auf oder ich komme viel leichter und schneller daraus.

Keine Zeit ? Dafür stehe ich jeden Tag früher auf. Es lohnt sich wirklich!

Das ist einfach so! Ayurveda ist Erfahrung pur! Was macht das mit mir? Tut es mir gut?

Mir schon! Das kann ich dir vom Herzen nur empfehlen!

Wie Thich

Dinacharya- die Tagesroutine

  • morgens möglich vor 6.00 aufwachen, kleine Bewegungen und Streckungen im Bett, einen Gedanke der Dankbarkeit aufrufen
  • Gesicht und Augen waschen
  • Zähne putzen
  • Zunge reinigen (mit einem Zungenschaber oder kleinem Teelöffel)
  • Ölziehen (etwas Sesamöl im Mund bringen und für eine Zeit halten dabei sanfte langsame Bewegungen rechts und links durchführen. Öl mit einem Taschentuch entsorgen).
  • Nase innerlich einölen (Sesamöl).
  • warmes Wasser langsam und in Ruhe trinken (mindestens 250 ml).
  • ausscheiden
  • gute Lektüre mit positiven Gedanken, sanfte Bewegungen auf der Matte (Yoga)
  • Meditation oder Mini-Meditation
  • warmes nahrhaftes Frühstück (Porridge mit gutem Öl, Ghee oder Leinsamöl, Nüsse).
  • Über den Tag möglich nur warm trinken (Wasser oder Kräutertees, wenig Kaffee!).
  • möglichst keine Snacks zwischendurch (besser für die Verdauung).
  • Mittags-sättigendes warmes Mittagessen (am besten zwischen 11 und 14.00).
  • Abends- leichtes warmes Abendessen wie Suppe (bitte Rohkost vermeiden! Es ist nicht leicht).
  • Spätabend- ruhige Aktivitäten, sanftes Yoga, Meditation, elektronische Reize vermeiden.
  • Selbstmassage mit warmen Sesamöl (das schaffe ich allerdings nur einmal oder 2mal in der Woche- tut mir aber unheimlich gut- meine Haute, Gelenke und Geist bedanken sich!).
  • kurz warm warten und danach duschen.
  • Vor 22.00 Uhr ins Bett gehen.

Happy Diwali: das Fest der Lichter

1.36. विशोका वा ज्योतिष्मती
viśokā vā jyotiṣmatī (Patanjali das Yogasutra)

In Indien und anderen Ländern wird dieses Wochenende Diwali, das Fest der Lichter, groß zelebriert.

In der Yoga Philosophie von Patanjali finden wir ein Sutra, das sich dem eigenen Licht widmet.

Das Sutra 1.36 schlägt uns einen besonderen Fokus für den Geist vor:

„wir wenden uns dem Licht in unserem Herzen zu, das von Leid unberührt ist.“

(T.K.S. Desikachar).

Vom Leid unberührt zu sein ist eigentlich das größte Ziel und Übung im Yoga. Wir finden sehr oft Erleichterung, wenn wir uns auf etwas ausrichten, das größer ist als unser Ich.

Wir bringen unser Licht in die Welt hinaus mit dem großem Herzenswunsch nach mehr Frieden und Liebe.

In unseren Yogastunden rezitieren wir jedes Mal zusammen: Shanti, shanti, shanti.

Frieden für uns selbst, dann Frieden für unsere Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn und zum Schluss Frieden für die ganze Welt.

Frieden sei mit dir und in der ganzen Welt!

Oder wie im den wunderschönen Kundalini Mantra:

„May the long time sun

shine upon you

all love surround you

and the pure light

with in you

guide your way on“

„Möge die ewige Sonne über dir scheinen

alle Liebe bei dir sein

und das reine Licht in dir

deinen Weg weisen“.

Happy Diwali !