Das Geheimnis der Kichererbsen, die richtig happy machen: sommerlicher Kichererbsensalat

Ich liebe Kichererbsen in allen möglichen Variationen: als Salat, Curry, Hummus, Falafel.

Sie sind einfach köstlich! Außerdem sind sie super gesund:

  • Kichererbsen liefern 7 bis 9 g Eiweiß pro 100 g (getrocknet sogar etwa 20 g).
  • sorgen für starke Knochen
  • unterstützen die Blutbildung
  • haben einen hohen Gehalt an Kalium, Magnesium. Phosphor, Kalzium und Eisen. Außerdem Vitamin A, B, C und E.

Die einzige kleine Macke bei ihnen ist dass sie Blähung verursachen können.

Vor allem mit Menschen mit viel Vata (aus den Elementen Luft und Äther/Raum) sind sie nicht immer eine gute Idee.

Dagegen gibt es aber wertvolle Tipps!

Ich kaufe getrocknete Kichererbsen anstatt aus dem Glas oder der Dose.

Am besten sie 24 Stunden! in ganz viel Wasser mit etwas Backpulver oder Natron eiweichen lassen. Danach das ganze Wasser wegkippen. Kichererbsen nochmal waschen und frisches Wasser zum kochen nehmen.

Zum Kochen kannst du 1 TL Natron noch dazufügen, wenn du möchtest.

Im Ayurveda benutzen wir auch die tollen Gewürze, die die gute Verdauung unterstützen: Kreuzkümmel, Fenchel, Koriandersamen, Kurkuma und Ingwer zum Beispiel.

Heute habe ich mich für einen leckeren sommerlichen Kichererbsensalat entschieden. Im Winter kann er auch gerne warm gegessen werden.

Sommerlicher Kichererbsensalat

  • 250 g getrocknete Kichererbsen (wie oben beschrieben zubereitet)
  • 1 rote Paprika und 1 gelbe Paprika aus dem Ofen oder Air Fryer
  • 1 halbe Zwiebel kleingeschnitten (3 Minuten vorgekocht)
  • 3 kleine Kartoffel gekocht
  • 1 große Mohrrübe gekocht
  • Dressing gut gemixt aus einer halber Limette oder Zitrone, etwas Olivenöl, 1 Knoblauchzeh zerdrückt, etwas Salz, Pfeffer, 1 TL Fenchelsamen, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, etwas Origano, 1/2 TL Senf und 1 TL vom guten Honig.

Die ersten Zutaten gut mischen und mit dem Dressing mindestens 1 Stunden ziehen lassen.

In Ruhe genießen, gut und lang kauen nicht vergessen!

Guten Appetit !

Warum mein Porrigde nicht mehr reicht. Auf der Suche nach guten Eiweißquellen

Sarkopenie ist ein kompliziertes Wort, was auf Deutsch altersbedingter Muskelschwund bedeutet. Tatsächlich ab dem 30. Lebensjahr baut der Körper 3 bis 8% Muskelmasse pro Jahrzehnt ab.

Echt krass!

Die gute Nachricht ist aber, dass wir mit Bewegung und der richtigen Ernährung sehr gut dagegen wirken können.

Bewegung und vor allem gezielter Muskelaufbau unterstützen und stabilisieren die Gelenke und fördern auch die Knochenregeneration (vorbeugend gegen Osteoporose!).

Außerdem gute Eiweißquellen sättigen und sind ein toller Trick zum Abnehmen

(in Kombination mit weniger Kohlenhydraten).

Für den Muskelaufbau ist eine ausreichende Proteineinnahme ganz wichtig.

Proteine (Eiweiße) stecken in vielen Lebensmitteln tierisch und pflanzlich. Die Kombination macht´s!

Tierische Proteine enthalten alle essenziellen Aminosäuren und pflanzliche Quellen sind reich an Ballaststoffen.

Aber wieviel Eiweiß soll ich täglich zu mir nehmen?

Empfohlen wird mindestens 0,8 g pro Körpergewicht.

Wenn man sportlich aktiv mindestens 1,6-2 g pro Körpergewicht. Ich habe ganz neugierig für mich selber zusammen gerechnet und bräuchte ca 85 g Eiweiß pro Tag. Geteilt in 3 Mahlzeiten bedeutet ca 28 g.

Aus diesem Grund sieht ab jetzt mein Morgenporridge etwas anders aus (wie auf dem Bild zu sehen).

Um deinen Porrigde eiweißreich „auf zu peppen“ kannst du gerne zum Beispiel Magerquark, Skyr oder Joghurt hinzufügen.

Auch Toppings finde ich ganz klasse wie eine Hand voll Mandel, Nüsse oder Sojaflocken.

Hier kommt für dich das Rezept vom meinen neuen proteinreichen Morgen Porrigde:

  • 1 TL Ghee und ayurvedische Gewürze (wie zum Beispiel Kurkuma, Zimt, Kardamom etwas Pfeffer)
  • 35 Gramm Hafer
  • 100 ml Milch oder Milchersatz (Sojamilch)
  • eine Hand voll Mandeln
  • 2 Paranüsse
  • 1 bis 2 EL Magerquark oder Skyr
  • etwas Obst klein geschnitten ( ich nehme sehr gerne Wilde Heidelbeere und Apfel)
  • 1 EL Leinöl
  • 1 TL Chiasamen mit etwas Wasser eingeweicht

In einer Pfanne 1 TL Ghee erhitzen und dann die ayurvedischen Gewürze schon gemörsert hineinfügen (zuerst die Samen und dann die Gemahlenen).

Hafer, Milch und Obst kommen dazu und werden etwas geköchelt (so sind sie besser verdaulich!). Auch die Nüsse können eingeweicht werden (ich tue es aber nicht.)

Zum Schluss füge ich die Chiasamen dazu und schalte die Kochplatte aus. Wenn mein Porridge sich etwas abgekühlt hat, mische ich noch den Quark/Skyr und Leinöl.

Du kannst dein eigenes neues Rezept kreieren und gerne mit mir teilen.

Viel Spaß dabei und gutes Gelingen!

Leckere Abkühlung Teil 1- erfrischende Gerichte

Wenn es draußen so heiß ist, wünscht man sich etwas zum Abkühlen.

Hier habe ich zwei Rezepte ausgesucht, die richtig erfrischend und ideal für heiße Tage sind.

Auf dem Bild ist ein neues Experiment von mir, proteinreich, mit gutem Öl

und es ist echt super gelungen!

Grüner Hummus mit Erbsen und frischem Spinat

  • 220 Gramm Erbsen aus dem Glas
  • 3 Handvoll Spinat (frisch)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zitrone
  • 2 EL Tahin (Sesampaste)
  • 3 EL Olivenöl
  • Minzblätter von 2 oder 3 Stielen (nur die Blätter nehmen)

Alle Zutaten in einem Gefäß fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wir haben es mit Gemüsesticks ausprobiert aber Fladenbrot würde auch super dazu passen.

Der „Klassiker“ von der indischen Küche für heiße Tage ist Raita.

Gurken bestehen 96% aus Wasser haben aber auch Ballastoffen. Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium.

Raita

  • 1/2 Gurke
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • etwas Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Honig flüssig
  • 500 g Joghurt 3,5% Fett
  • frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminz klein geschnitten

Die Gurke schälen und fein raspeln, die Zwiebeln fein würfeln.

Alle Zutaten miteinander verrühren und gut durch ziehen lassen.

Guten Appetit!

Etwas Abkühlung und einen freien Kopf bekommen: Waldbaden oder der achtsame Spaziergang im Wald

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“

Khalil Gibran

Im Sommer, wenn es draußen so heiß ist, sind Bewegung und Sport manchmal gar nicht so leicht.

Gestern war ich bei einer schönen Veranstaltung mit dem Titel „Meditative Wanderung“ im Wald zu einem bestimmten Weiher am Ammersee in Bayern. Dort spürte ich schon stark die Kraft der Bäume und der Ruhe.

Abends waren wir bei guten Freunden eingeladen. Sie haben einen wundervollen Walnussbaum im Garten. Er ist so groß und mächtig und strahlt nur was Gutes um sich herum.

Auf dem Weg nach Hause sind mein Mann und ich an Lindenbäumen vorbei gelaufen und waren von dem magischen Duft ihrer Blüten verzaubert.

Ja: Bäume sind nicht nur ein Gedicht sondern ein großes Geschenk der Natur für uns.

Waldbaden, Shinrin Yoku wird nicht nur in Japan sondern lange im Westen auch als präventive Maßnahme für den Erhalt der Gesundheit angewendet.

Das bedeutet ein achtsamer Spaziergang im Wald für die Erholung und den Stressabbau.

Dabei genießt man die Atmosphäre des Waldes mindestens 15 Minuten und nimmt alles mit allen Sinnen wahr.

In der Natur fühlen wir uns wohl und unser Körper ist entspannt.

Die meisten Menschen wissen das intuitiv aber seit Jahren liegen es tatsächlich durch Messungen wissenschaftliche Beweise vor.

Durch präzise Messtechniken können die positive Effekte der Entspannung im Wald bewiesen werden:

-der Stresspegel ( Stresshormon Cortisol), die Pulsfrequenz und der Blutdruck können senken.

Ein Experiment mit Frauen mittleren Alters wurde durchgeführt und auch in diese Gruppe sind diese Werte nach der Waldtherapie gesunken.

Sogar das Immunsystem wird durch die Erhöhung der Anzahl an natürlichen „Killerzellen- die NK- Zellen“ im Blut gestärkt. Dies ist eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die eine entscheidende Rolle bei der Abwehr spielt.

Diese Wirkung kann lauter Studien eine Woche oder sogar länger anhalten.

Jeder Baum hat eine besondere Botschaft für uns laut Dr. Antje Ohlhoff in ihrem Werk und wunderbaren Karten „De Botschaften der Bäume“.

Wie die Buche zum Beispiel. Sie gilt als „die Mutter des Waldes, die sich gut um ihre Kinder kümmert. Sie nährt ihre kleinen Buchensämlinge über die Wurzeln, lässt sie langsam in ihrem Schatten wachsen, damit sie hartes, stabiles Holz bilden“

Die Botschaften von der Buche– „mütterliche Zuwendung, Dazugehörigkeit und auch in schwierigen Zeiten dranzubleiben. „

Quelle: Die Botschaften der Bäume, Dr. Antje Ohlhoff.

Hier wieder eine kleine Waldmeditation von mir für dich:

Nimm einige bewusste Atemzüge zu dir und stell dir mal vor, du gehst jetzt in einen schönen Wald achtsam spazieren.

Stell dich erstmal aufrecht hin und spüre die Erde unter deinen Füssen. Nimm wahr, wie die Mutter Erde dich trägt und für dich sorgt. Sie kann dich auch entlasten, wenn du was abgeben möchtest, das dir momentan nicht passt. Nimm wieder einige Atemzüge zu dir und das bewusst zu spüren. Nun gehst du langsam Schritt für Schritt durch den Wald.

Wie viele Geräusche kannst du wahrnehmen: hörst du jeden Vogelgesang einzeln? Vielleicht möchten die Vögel dir doch was erzählen.

Kannst du etwas auf deiner Haut spüren? Wie wäre es wenn du einen Baumstamm berühren würdest? Wie fühlt sich das an?

Bei jeden Schritt spürst du die Erde, die dich trägt, das Geräusch der Blätter und von kleinen Ästen unter deinen Füssen.

Wie viele Farben kannst du außer Grün wahrnehmen? Wie viele unterschiedliche Grünschattierungen sind für dich zu erkennen?

Schau alles ganz in Ruhe an und bleib bei deinem Atem. Der Atem geschieht ruhig und gleichmäßig. Es atmet dich!

Zwischen den Baumkronen siehst du in den Lücken den Himmel. Beobachte das Spiel von Licht und Schatten, wenn die Sonne durch die Blätter der Bäume fällt. Das Licht fällt hier und dort zwischen die Blätter.

„Das Blatt eines jeden Baumes trägt eine Botschaft aus der unsichtbaren Welt. Und sieh, jedes fallende Blatt ist ein Segen“ sagte schon Rumi.

Nimm auch alle Düfte bewusst wahr: den Duft der Erde, der Blätter, vom Moos.

Nimm alle diese wunderbare Eindrücke in dir auf!

Behalte sie für dich in deinem Herzen!

Indienküche trifft bella Italia! Die Garnelen-Pfanne (Prawn Fry)

Was haben Inder mit Italienern in der Küche gemeinsam?

Ich bin in Brasilien in einer Familie mit italienischen Wurzeln aufgewachsen.

Meine Mutter hat beim Kochen fast jeden Tag den „sofritto“ zubereitet.

Sofritto ist die Basis für viele italienische Gerichte und besteht meistens aus einer Zwiebel, einem Stängel Stangensellerie, einer Karotte und einer Knoblauchzehe. Alles wird erstmal ganz klein geschnitten. Dann kommt etwas Öl in die Pfanne und der Sofritto wird angedünstet. Damit hat meine Mama viele ihrer Gerichte angefangen.

Neulich hatten wir Besuch aus Indien.

Die tolle Ayurveda Ärztin und Köchin Dr. Neethu vom Praanadha Ayurveda Hospital in Kerala hat uns jeden Tag mit ihren Kochkünsten gezaubert.

Die Inder haben ihren ähnlichen Sofritto aber etwas anders zubereitet.

Im Mörser zerkleinern sie Ingwer, Knoblauch und Salz und machen daraus eine Paste.

Im heißen Öl (meistens Ghee- die geklärte Butter, sieh bitte Rezept hier in einem älteren Blogartikel) wird das angedünstet.

Danach nach einigen Minuten, wenn alles richtig gold ist und die ganze Küche duftet, kommen eine Zwiebel und Tomaten klein geschnitten dazu. Wieder mit viel Liebe und Geduld andünsten lassen.

Gewürze wie Fenchel, Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Kurkuma (erstmal die Samen und dann das Pulver Kurkuma da sie unterschiedliche Garzeiten haben) noch beliebig benutzen.

Das ist die Basis für viele indische Gerichte wie Linsen, Kichererbsen Eintöpfe zum Bespiel.

Oder so wie hier bei diesen wunderbaren Garnelen (auch bei Fischgerichten geeignet).

Das Rezept kommt von Dr. Neethu.

Thank you!

Garnelen-Pfanne (Prawn Fry)

Schritt 1: Marinieren & Anbraten

  • Zuerst die Garnelen mit Kurkumapulver, Salz, Chiliflocken und etwas Zitronensaft (ca. 1 Teelöffel) marinieren.
  • Nach 10 Minuten die Garnelen in Öl oder Ghee (Butterschmalz) anbraten, bis sie gut durch sind (dauert etwa 10 Minuten). Danach aus der Pfanne nehmen.

Schritt 2: Vorbereitung

  • 1 Zwiebel und 1 Tomate in sehr feine Streifen/Stücke schneiden.
  • Ein Stück Ingwer und 4 Knoblauchzehen in einem Mörser zerstoßen.

Schritt 3: Die Sauce zubereiten

  • Dasselbe Öl verwenden, in dem auch die Garnelen gebraten wurden.
  • Zuerst den zerstoßenen Ingwer und Knoblauch darin anbraten. Sobald sie braun werden, die Zwiebel, die Tomate und (nach Wunsch) 1 grüne Chilischote dazugeben.
  • Alles gut anbraten (10–15 Minuten, je nach Hitze).
  • Dabei eine Prise Salz, Kurkuma und Chiliflocken hinzufügen (je nach Geschmack etwa 1 Teelöffel von jedem).

Schritt 4: Das Finale

  • Wenn alles gut angebraten ist, die beiseitegestellten Garnelen wieder dazugeben.
  • Etwas Maismehl / Polenta Mehl darüber streuen damit die Garnelen noch knuspriger werden (bella Italia lässt sich wieder grüßen!)
  • Alles zusammen für 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Tipp: Falls das Gericht zu trocken wirkt, kannst du noch einen Teelöffel Ghee dazugeben. Wenn du mehr Sauce möchtest, gieße einfach ein wenig Wasser hinzu und lass es kurz mitköcheln.

Guten Appetit beim Nachkochen!

Indien trifft Allgäu: indisches Gemüse-Fladenbrot (veg.Paratha) mit etwas Bergkäse

Meine Küche daheim ist wirklich multikulti!

Manchmal indisch, manchmal ayurvedisch, italienisch, brasilianisch, deutsch…..

Ich experimentiere aber gerne mit einer Mischung aus unterschiedlichen Ländern oder mit einem besonderen Zutat das Gericht „verfeinern“ (hier in dem Fall mit dem Bergkäse aus unserer Region).

Wie in diesem Rezept vom Veg. Paratha aus Indien!

Die Inder haben so wie Brasilianer keine Küchenwaage daheim.

Daher bitte improvisieren und alles in Tassen messen!

Zutaten für ca. 10 kleine Fladenbrote

Für den Teig

  • 2 Tassen Dinkelvollkornmehl
  • 2 EL Joghurt 3,7% Fett
  • 1 EL Olivenöl (etwas Italienisches ist auch dabei! Und der Teig wird noch geschmeidiger)

Für die Füllung

Gemüse beliebig wie zum Beispiel

  • 1 Handvoll fein gehackter Spinat ohne Stiele
  • 1 geriebene Mohrrübe
  • 1/2 Tasse gekochte und zerdrückte Erbsen
  • 1 Handvoll geriebener Bergkäse
  • etwas Salz und Pfeffer

Gewürze

  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 TL Garam Masala (ich mache das selber mit jeweils 1 TL Fenchelsamen, Anis, Kreuzkümmelsamen, Korianderkörner und ein paar Pfefferkörner etwas angeröstet zum Schluss etwas salzen)
  • 1 TL Salz
  • etwas Chilipulver

Zubereitung

Spinat eine Minute andünsten und abtropfen lassen. Unbedingt kalt stellen!

Mehl mit allen Gewürzen mischen und die Gemüsesorten. Joghurt, Käse und Öl dazu fügen.

Zu einem geschmeidigen Teig kneten und etwa 30 Min ruhen lassen.

In kleine Kugeln teilen und auf Mehl (wie auf den Fotos oben zu sehen!)

ca 3 mm dünn ausrollen.

Danach in etwas Fett in einer Pfanne von beiden Seiten backen.

Etwas Ghee (geklärte Butter) drauf und das Gericht ist perfekt!

Dazu habe ich heute einen leckeren Dip gemacht basiert auf

etwas Joghurt verfeinert mit Kardamom, Kreuzkümmel und frischen Kräutern.

Ein knackiger Blattsalat dazu und in Ruhe genießen!

Guten Appetit!

K.I oder dein Bauchgefühl? Und etwas Augentraining mit dazu.

Vor einigen Tagen war ich wieder auf einem Yoga Festival bei uns in der Nähe.

Wieder sehr inspirierend dabei zu sein, tiefgründige Gespräche und Begegnungen,

immer wieder was Neues zu lernen. Einfach wunderschön!

Bei den meisten Festivals ist das Gefühl einer Oase da: weg vom Alltag, eine kleine Auszeit im geschlossenen Raum.

Diesmal war es aber anders als die anderen Festivals. Die Location war so lebendig und die unterschiedlichen Räumlichkeiten durch eine große Straße getrennt, Supermarkt, Bäcker nebenan.

So wie Yoga eigentlich ist: Es gehört zum Leben, gibt uns die Tools, Hilfsmittel für mehr Stabilität und Leichtigkeit im Alltag.

Die Anfangsmeditation von meiner Kollegin beinhaltete die Kernfrage:

wie können wir das Yoga- schöne -Gefühl, Meditation-schöne Gefühl etwas verlängern oder in Alltag integrieren? Das passte total zu diesem Ort!

Das Programm war sehr umfangreich und es ist meistens nicht so leicht, sich zu entscheiden, zu welchen Stunden man gehen soll.

Am Abend danach führte ich ein Gespräch mit meiner Tochter über die Künstliche Intelligenz und ihre unterschiedlichen Apps.

Wir beide benutzen das sehr oft in unserer Arbeit und auch in der Freizeit als wäre da ein guter neuer Freund. Und so wachsen wir mit den neuen Aufgaben und Herausforderungen.

Aber an diesem Festivaltag habe ich wieder festgestellt, wie wichtig das Bauch- Herzgefühl ist und sich darauf ein zu lassen. Weg von der digitalen Welt.

Vertraue auf dein Bauch/Herzgefühl. Das zeigt dir schon den richtigen Weg!

Eine Pause von den Medien zu sich nehmen und sich vom Leben und von seinem Fluss gleiten zu lassen. Immer im Vertrauen, dass das Richtige in der richtigen Zeit zu uns kommt.

So suchte ich mir 3 Stunden von Bauch/ Herz aus und sie waren genau was ich momentan benötigte. Alles hat sich gefügt!

Die vierte Stunde kam ganz überraschend dazu (wie das Leben sehr oft so ist- es gibt keine Zufälle!) durch die Bekanntschaft mit Alexander Schlichtherles Augenyoga und seinem tollen ganzheitlichen Augentraining (http://www.alexander-schlichtherle.de) aus Germaringen im Allgäu.

Dabei habe ich was Wichtiges gelernt:

-das Nach-innen-Schauen ist genauso wichtig wie das in- die- Weite -Schauen.

Dadurch entsteht Freiheit!

Die digitale Welt bringt uns in die Enge zu schauen, immer kurzsichtiger. Die Benutzung vom Handy, Computer, Tabletts schränkt unsere Sichtweite immer mehr ein.

Wir verarbeiten pro Tag eine Menge an Informationen 100.000 MG oder 100 GB !

Diese Menge hatten wir vor 5 Jahren während einem ganzen Jahr verarbeitet, heute an einem Tag, waren Alexanders Worte.

Hier 4 schöne Übungen von dieser wunderbaren Stunde Augenyoga am Feierabend (auch optimal für kleine Pausen bei der Arbeit am Bildschirm):

  • reibe die Hände aneinander bis sie ganz warm werden und lege sie auf auf die Augen bis alles ganz dunkel wird, bleibe mindestens 8 Atemzüge in dieser Position. Danach senke die Hände aber lasse die Augen noch geschlossen. Langsam öffne die Augen wieder und spüre nach, wie wohltuend diese Augenpause war.
  • Stelle dich vor die Sonne mit geschlossenen Augen und drehe den Kopf ganz langsam nach rechts und linkes und lass die Sonne deine ganze Netzhaut bestrahlen und erwärmen.
  • Blinze 7 mal. Danach schließ die Augen und stelle dir einen schönen Schmetterling vor . Welche Farbe hat sie? Sie flattert ganz langsam mit den Flügeln. Danach blinze wieder 7mal so langsam wie der Schmetterling.
  • Im Stehen im Freien drehe den Körper nach rechts und linkes und schaue überall hin ohne zu fokussieren, ganz achtsam und neugierig. Beobachte alles was du da sehen kannst.

Viel Spaß beim Ausprobieren ganz neugierig!

Neugier hält fit und jung!

Koch nur einmal und iss- zwei Mal was davon: Quinoasalat

Ehrlich gesagt oder gefragt: hast du jeden Tag Lust oder Zeit was zu kochen?

Manchmal habe ich große Lust und an anderen Tagen gar keine.

Manchmal fehlt mir auch die Zeit was Gesundes zu kochen.

Ayurveda hält nicht viel von Tiefkühlsachen da die ganze Lebensenergie der Nahrung nicht mehr vorhanden ist.

Was wäre die Lösung? Seit einiger Zeit koche ich fast immer die Doppelte Menge für zwei Mahlzeiten.

Einmal erwärmen ist völlig in Ordnung. Man muss nicht jeden Tag frisch kochen.

Was für ein Glück und Erleichterung!

Wie zum Beispiel hier mit diesem leckeren Quinoasalat, den ich gestern Abend schon zubereitet habe. Vorhin bin ich mit Heißhunger heimgekommen und das Essen war schon fertig.

Wunderbar!

Quinoasalat mit Kichererbsen:

  • 250 g Quinoa oder Hirse
  • 250 g Kichererbsen aus dem Glas
  • 5 Radieschen oder kleine Tomaten
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Petersilie
  • Olivenöl
  • Saft von einer Biozitrone
  • Salz und Pfeffer
  • Etwas Kreuzkümmel gemahlen für die gute Verdauung
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 Knoblauchzeh klein geschnitten (optional, nur wenn du magst)

Quinoa erstmal mit heißem Wasser waschen damit es nicht so bitter wird.

Für Hirse geht das Gleiche.

Quinoa 15 Minuten kochen oder nach Anleitung der Packung.

Die Kichererbsen aus dem Glas abtropfen.

In einer großen Schüssel die Kichererbsen und Quinoa mischen.

Kräuter klein schneiden und dazu bringen.

In einer kleinen Schüssel das Dressing machen: Olivenöl, Zitrone, Senf, Salz und Pfeffer kräftig mischen.

Dressing zum Salat geben und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Fertig ist der leckere Salat für 2 Tage!

Variationen sind zum Beispiel geriebene Karotten oder Bergkäse klein geschnitten.

Ein Tag später koche ich Eier (hart gekocht) dazu und fertig ist das Mittagessen.

Ananda in Kerala- die ayurvedische Glückseligkeit im einen Ort: Praanadha Ayurveda Hospital

Neulich hatte ein Gespräch mit meiner Tochter und plötzlich sagte sie zu mir: „Mama, alles im Leben ist geplant“. Da war ich ja richtig überrascht als ich das gehört habe.

Tatsächlich glaube ich auch stark daran!

Und das Schöne ist diesem Plan zu vertrauen und ihn fließen zu lassen: Go with the flow! sagen wir im Yoga.

Gestern bin ich aus Kerala von meiner Studienreise und Ayurveda Kur zurück gekommen.

Ganz ohne Erwartungen bin ich dahin gekommen, nach Empfehlung einer guten Freundin aus Italien, Antonella.

Das Leben ist viel einfacher, wenn man keine hohe Erwartungen hat.

Wenn das Herz sagt: “ Geh!“ dann muss ich nicht so viel recherchieren oder Bewertungen durchlesen. So sind Herzmenschen halt! Und so machte ich mich wieder auf den Weg nach Old India.

Der magische Ort: Praanadha Ayurveda Hospital in Mookkuthala, Kerala.

Nach 2 Kerala Reisen hat mir immer noch etwas gefehlt: die Verbindung von Spiritualität und Ayurveda.

Ganz überrascht , habe ich dort festgestellt, dass innerhalb vom einen Kilometer

5 hinduistische Tempel vorhanden sind, alle zu Fuß erreichbar.

Die Spiritualität und die wahre Magie kommen von allein.

Gleich neben dem Hospital ist der Shiva Tempel und dahin bin ich jeden Tag gegangen, zum Meditieren, Beten und um den täglichen Segen zu erhalten.

Und so bin ich zum letzten „Puzzle Teil“ meiner Ayurveda Forschung gekommen: die Verbindung vom langen gesunden Leben und Spiritualität mit starkem Glauben.

Tatsächlich wurde schon bewiesen, dass Menschen mit einem starken Glauben, wie Nonnen im Kloster zum Beispiel, weniger krank werden.

Wahrscheinlich hat meine Tochter doch recht, dass alles im Leben einem göttlichen Plan untergeordnet ist.

Das Hospital ist geführt von den netten kompetenten Arzt Dr. Arun begleitet von seiner Frau Dr. Neethu. Beide immer freundlich und hilfsbereit. Herzmenschen so wie ich auch.

Auch die Behandlungen waren richtig top und das Personal super nett!

Diesmal habe ich mich für zwei Kur Programme entschieden:

Frauengesundheit und das Anti-Stress Programm. Natürlich bieten sie auch die Pancha karma Kur an.

Eine kleine Klinik für maximal 10 Patienten macht einen sehr familiären Eindruck : fast wie zu Hause aber ganz frei von den alltäglichen Verpflichtungen und vom Stress.

Wir hatten eine schöne multikulturelle Gruppe aus Italien, Japan, Deutschland und Indien.

Das nette Ehepaar Rekha und Harnam aus Indien, das in Kanada lebt, hat uns ganz viel von der indischen Kultur erzählt: eine große Bereicherung für mich und für die Gruppe.

Und wieder stelle ich fest, wie wichtig Zuneigung und Aufmerksamkeit sind.

Jemand ist für dich da und hört dir zu, was dir fehlt oder was du so brauchst.

Jeden Abend kommt Doktor Arun zu mir ins Zimmer und möchte von Herzen wissen, wie es mir so geht.

Jemand nimmt sich wirklich Zeit für dich und das ernst.

In seiner Ayurveda Leidenschaft und Begeisterung führt der Doktor uns durch den Garten und erklärt uns ganz viele Heilpflanzen: alle vor seiner Haustür.

Ein Tag später begleitet er uns zum Strand im einen Ausflug.

Ein anderes Mal führt er uns zu einer Ayurveda Fabrik und erklärt uns die Herstellung einiger medizinischen Produkte.

Seine Leidenschaft für seine Berufung und für das Wissen des langen Lebens ist stark zu spüren und richtig ansteckend!

Ich hatte leider etwas Schwierigkeiten mit meinem Rückflug und selbst da nimmt Dr. Arun sich viel Zeit, mir zu helfen.

Dr. Neethu, seine Frau ist professionelle Tänzerin und erzählt mir Geschichten von den indischen Göttern und Göttinnen, die sie selbst in dem Tanz so toll darstellt.

Sie begeistert mich auch von der Kraft der Göttinnen im Hinduismus: die weibliche Shakti Energie, oft stärker als die männliche Shiva Kraft.

Wir teilen uns eine große Tanzleidenschaft zusammen.

Eines Tages führt sie mich zu einem Beauty Saloon und ich lässt mich gut verwöhnen, was zu einem Frauenprogramm natürlich auch sehr wichtig ist!

Tatsächlich ist alles im Leben doch geplant, auch diese besonderen Menschen und Begegnungen für unseren Körper, Geist und Seele: unser Wachstum.

https://praanadhaayurveda.com

Deine Ausrichtung oder wie du die Welt siehst

In meiner Svastha Ayurveda und Yoga Ausbildung gab es einmal so eine schöne Geschichte, die ich jetzt mit dir unbedingt teilen möchte:

Es war einmal eine Wahrsagerin, die im Mittelalter jeden Tag vor dem Stadttor saß.

Sie beriet die Menschen, die in die Stadt hineingehen wollten.

Eines Tages kam ein Fremder das erste Mal zu ihr und fragte:

„Gnädige Frau, wie sind die Einheimischen hier und wie empfangen sie Fremde?“

Die Wahrsagerin entgegnete mit einer Gegenfrage: „Wie waren die Menschen in dem Ort, wo Sie herkommen?“

„Sie waren verschlossen, streng und unsympathisch Fremde gegenüber:“

„Gnädiger Herr, es tut mir leid aber so werden die Leute zu Ihnen hier auch sein“.

Und genauso war es auch.

Eine Stunde später kam eine andere Person und stellte ihr die gleiche Frage:

„Gnädige Frau, wie sind die Einheimischen hier und wie empfangen sie Fremde?“

„Wie waren die Leute in dem Dorf, wo sie herkommen?“ fragte die Wahrsagerin nochmal.

“ Sie waren offen, freundlich, hilfsbereit und nett“.

Daraufhin antwortete die weise Dame: „Dann gehen Sie zuversichtlich in die Stadt hinein.

Genauso sind die Menschen auch hier“.

Und genauso war es auch.

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