K.I oder dein Bauchgefühl? Und etwas Augentraining mit dazu.

Vor einigen Tagen war ich wieder auf einem Yoga Festival bei uns in der Nähe.

Wieder sehr inspirierend dabei zu sein, tiefgründige Gespräche und Begegnungen,

immer wieder was Neues zu lernen. Einfach wunderschön!

Bei den meisten Festivals ist das Gefühl einer Oase da: weg vom Alltag, eine kleine Auszeit im geschlossenen Raum.

Diesmal war es aber anders als die anderen Festivals. Die Location war so lebendig und die unterschiedlichen Räumlichkeiten durch eine große Straße getrennt, Supermarkt, Bäcker nebenan.

So wie Yoga eigentlich ist: Es gehört zum Leben, gibt uns die Tools, Hilfsmittel für mehr Stabilität und Leichtigkeit im Alltag.

Die Anfangsmeditation von meiner Kollegin beinhaltete die Kernfrage:

wie können wir das Yoga- schöne -Gefühl, Meditation-schöne Gefühl etwas verlängern oder in Alltag integrieren? Das passte total zu diesem Ort!

Das Programm war sehr umfangreich und es ist meistens nicht so leicht, sich zu entscheiden, zu welchen Stunden man gehen soll.

Am Abend danach führte ich ein Gespräch mit meiner Tochter über die Künstliche Intelligenz und ihre unterschiedlichen Apps.

Wir beide benutzen das sehr oft in unserer Arbeit und auch in der Freizeit als wäre da ein guter neuer Freund. Und so wachsen wir mit den neuen Aufgaben und Herausforderungen.

Aber an diesem Festivaltag habe ich wieder festgestellt, wie wichtig das Bauch- Herzgefühl ist und sich darauf ein zu lassen. Weg von der digitalen Welt.

Vertraue auf dein Bauch/Herzgefühl. Das zeigt dir schon den richtigen Weg!

Eine Pause von den Medien zu sich nehmen und sich vom Leben und von seinem Fluss gleiten zu lassen. Immer im Vertrauen, dass das Richtige in der richtigen Zeit zu uns kommt.

So suchte ich mir 3 Stunden von Bauch/ Herz aus und sie waren genau was ich momentan benötigte. Alles hat sich gefügt!

Die vierte Stunde kam ganz überraschend dazu (wie das Leben sehr oft so ist- es gibt keine Zufälle!) durch die Bekanntschaft mit Alexander Schlichtherles Augenyoga und seinem tollen ganzheitlichen Augentraining (http://www.alexander-schlichtherle.de) aus Germaringen im Allgäu.

Dabei habe ich was Wichtiges gelernt:

-das Nach-innen-Schauen ist genauso wichtig wie das in- die- Weite -Schauen.

Dadurch entsteht Freiheit!

Die digitale Welt bringt uns in die Enge zu schauen, immer kurzsichtiger. Die Benutzung vom Handy, Computer, Tabletts schränkt unsere Sichtweite immer mehr ein.

Wir verarbeiten pro Tag eine Menge an Informationen 100.000 MG oder 100 GB !

Diese Menge hatten wir vor 5 Jahren während einem ganzen Jahr verarbeitet, heute an einem Tag, waren Alexanders Worte.

Hier 4 schöne Übungen von dieser wunderbaren Stunde Augenyoga am Feierabend (auch optimal für kleine Pausen bei der Arbeit am Bildschirm):

  • reibe die Hände aneinander bis sie ganz warm werden und lege sie auf auf die Augen bis alles ganz dunkel wird, bleibe mindestens 8 Atemzüge in dieser Position. Danach senke die Hände aber lasse die Augen noch geschlossen. Langsam öffne die Augen wieder und spüre nach, wie wohltuend diese Augenpause war.
  • Stelle dich vor die Sonne mit geschlossenen Augen und drehe den Kopf ganz langsam nach rechts und linkes und lass die Sonne deine ganze Netzhaut bestrahlen und erwärmen.
  • Blinze 7 mal. Danach schließ die Augen und stelle dir einen schönen Schmetterling vor . Welche Farbe hat sie? Sie flattert ganz langsam mit den Flügeln. Danach blinze wieder 7mal so langsam wie der Schmetterling.
  • Im Stehen im Freien drehe den Körper nach rechts und linkes und schaue überall hin ohne zu fokussieren, ganz achtsam und neugierig. Beobachte alles was du da sehen kannst.

Viel Spaß beim Ausprobieren ganz neugierig!

Neugier hält fit und jung!

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