Die Kraft der Wörter und des Zuhörens

Diese Woche hat unsere Heilpraktikerin uns eine Aufgabe erteilt: bei trüben Tagen und Stimmung 30mal am Tag das Wort „Licht“ zu wiederholen, entweder laut oder gedanklich.

Das basiert auf der Methode von Oliver Brünner und seinem Buch

„Die Wortereignisformel“ (Entfache die heilende Kraft deines Lichtkörpers).

Wörter haben eine bestimmte Schwingung und eine enorme Wirkung auf unseren Körper und Geist.

Das hat mich so inspiriert, wieder was Neues zu schreiben.

Schon während meines Studiums in Sprachwissenschaft und danach auf meinem

Yoga Weg haben mich Wörter und Sprachen immer fasziniert.

Gerade habe ich ein wunderbares Buch zu Ende gelesen „Kirschblüten und rote Bohnen“ von Durian Sukegawa in dem die Dame Tokue den Bohnen zuhörte, währende des Backen eines Teigs.

Wo waren die Bohnen vorher? welche Winde und wie viel Sonne haben sie bekommen? Danach fing sie an, den Pflanzen, den Menschen und sogar Bäumen zu zuhören.

In unserem Alltag vergessen wir das leicht, wie wichtig das Zuhören ist und nehmen kaum wahr wie schön es ist, endlich richtig zugehört zu werden.

„Wirklich zuhören bedeutet, zu riskieren, für immer verändert zu werden.“ sagte der indianische Älteste Sa´k´éj.

Selbst wenn wir mit uns selbst reden, sind wir meistens etwas hart.

Diese Woche habe ich in meiner Yogapraxis selber den Unterschied festgestellt zwischen

„Sanft und ruhig einatmen, sanft und ruhig ausatmen“

zu

„Tief einatmen und tief aus“.

Probiere selbst aus, wenn du möchtest.

In der Svastha Yoga Therapie wird die Sprache ganz bestimmt als Kraftspender eingesetzt.

Wie zum Beispiel in der Meditation, die du hier gerne hören kannst.

Präsent in diesem Moment

Präsent in diesem Moment

wach und klar

bin ich im Hier und Jetzt.

ich richte meine Aufmerksamkeit zu meinem Atem–

gleichmäßiger Atem

nicht zu kurz, nicht zu lang.

Der Atem hat eine angenehme Länge.

ich beobachte das Gefühl des Atems

und bemerke wie die Luft durch die Nase einströmt

in den Rachen bis zu den Lungenflügeln geht.

Präsent in diesem Moment

wach und klar

bin ich im Hier und Jetzt.

Ich beobachte den Atem im Brustkorb und im Bauch–

ich atme ein und dehne mich aus

ich atme aus und entspanne mich.

Präsent in diesem Moment wach und klar

bin ich im Hier und Jetzt.

Ich lasse meinen Atem den Geist beruhigen,

ruhig und klar.

Mein Atem ist gleichmäßig und angenehm.

Der Geist mag wandern aber mein Atem holt ihn wieder zurück.

Der Atem ist gleichmäßig und angenehm.

Präsent in diesem Moment

wach und klar

bin ich im Hier und Jetzt.

Veröffentlicht in Meditation.